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La Maddalena auf Sardinien wird Austragungsort der Louis Vuitton Trophy
 Vom 22. Mai bis 6. Juni 2010 gehen die America’s Cup-Class-Yachten (85 Fuß) zwei Wochen lang im Maddalena-Archipel an den Start. Weltumsegler und Segelmeister wie der Mailänder Vincenzo Onorato steuern ihre Yachten dann im Nordosten von Sardinien durch den Golf von Arzachena. Nach Auckland (Neuseeland) im März ist Sardinien die nächste Station der internationalen Regatta. Im November 2010 folgen Dubai und im Januar 2011 Hong Kong. Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten untergebracht, die ursprünglich für den auf La Maddalena geplanten G8-Gipel im Juli 2009 erbaut wurden. Die Designer-Gebäude des Mailänder Architekten Stefano Boeri auf einem ehemaligen Waffenarsenal sind seit Juni 2009 fertig und die Segelregatta ist damit das erste Großereignis, das im „Casa del Mare“ getauften Komplex östlich des Ortszentrums stattfindet. Die Maddalena-Inseln gehören zu den schönsten Eilanden, die das Mittelmeer zu bieten hat: Dank der geringen Wassertiefe zwischen den Inseln und dem hellen Meeresboden aus Granitsand leuchtet das Meer um die Inseln fast zu jedem Wetter in sanftem türkis, kräftigem marineblau oder sattem smaragdgrün. Mehr Veranstaltungen auf Sardinien Mehr über La Maddalena im Nordosten von SardinienLabels: Auckland, costa smeralda, Dubai, g8, Hong Kong, la maddalena, Louis Vuitton Trophy, Madalena-Archipel, Mascalzone Latino, olbia, regatta, sardinien, Segeln, Segelregatta
Gipfeltreffen Italien-Spanien im sardischen La Maddalena zu Immigration, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und Weltfinanzkrise
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero treffen heute, am 10. September 2009 im sardischen La Maddalena zum Gipfeltreffen Italien-Spanien ein. Neben den beiden Regierungschefs sind auch die Innen- und Verteidigungs- und Wirtschaftsminister sowie Repräsentanten aus der Wirtschaft beider Länder mit von der Partie. Auf dem Treffen sollen die Themen illegale Immigration, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und natürlich die Weltfinanzkrise. Die Delegierten werden heute morgen auf dem Flughafen Olbia-Costa Smeralda landen und mit Hubschraubern auf das La Maddalena-Archipel eskortiert.  Labels: Flughafen Olbia, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, rom, silvio berlusconi, Stefano Boeri, summit, Weltfinanzkrise, Wirtschaft, zapatero
Gipfeltreffen Italien-Spanien auf La Maddalena (Sardinien) am 10. September 2009
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero treffen sich am 10. September 2009 im sardischen La Maddalena. Das gab die Pressestelle der Regierung heute in Rom bekannt. Der Italien-Spanien-Gipfel wird in den Räumlichkeiten stattfinden, die ursprünglich für den auf La Maddalena geplanten G8-Gipel im Juli 2009 erbaut wurden. Silvio Berlusconi hatte den Gipfel der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands nach dem verheerenden Erdbeben im April 2009 in Mittelitalien nach L’Aquila verschoben und Sardinien versprochen, auf La Maddalena künftig internationale Konferenzen und Gipfel abzuhalten. Das Summit Italien-Spanien ist die erste Veranstaltung überhaupt auf dem ehemaligen Militärgeländes der amerikanischen Streitkräfte, die bis 2008 auf La Maddalena stationiert waren und deren Kasernen und Lagerhallen eigens für den G8-Gipfel umgebaut wurden. Labels: g8, Gipfeltreffen, la maddalena, rom, silvio berlusconi, summit, zapatero
L’Aquila kommt kurz vor dem bevorstehenden G8-Gipfel nicht zur Ruhe: Zwei Beben erschütterten heute Morgen erneut die Abruzzen-Hauptstadt
Weniger als eine Woche vor dem G8-Gipfel in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila vom 8. bis 10. Juli 2009 ist die Region erneut von zwei Beben erschüttert worden.
Drei Monate nach dem schweren Erdbeben in den Abruzzen, bei dem Anfang April fast 300 Menschen gestorben sind, haben heute Morgen zwei neue Erschütterungen L’Aquila in Angst und Schrecken versetzt. Kurz vor zwölf Uhr Mittag erschütterte ein Beben mit einer Stärke von 3,6 die Gebiete Collimento, Villagrande und L’Aquila. Eine zweite Erschütterung um kurz nach 13.00 Uhr erreichte hingegen eine Stärke von 4,1 teilte der italienische Katastrophenschutz mit. Nach Informationen der italienischen Presseagentur Ansa stürzten beim Beben von heute mit Epizentrum L'Aquila, Pizzoli und Barete keine Gebäude ein, auch Menschen wurden nicht verletzt. Das G8-Gipfeltreffen, das ursprünglich auf der Insel La Maddalena auf Sardinien angesetzt war, wurde Ende April 2009 überraschend nach L’Aquila verlegt, um dem geschundenen Abruzzen nach dem Erdbeben zu neuem Auftrieb zu verhelfen. Labels: abruzzen, aquila, erdbeben, g-8-gipfel, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, l’aquila, sardinien, silvio berlusconi, usa
G8-Gipfel in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila: Passkontrollen bei Einreise nach Italien
 Die Italienische Zentrale für Tourismus ENIT teilte heute mit, dass wegen des bevorstehenden G8-Gipfels in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila vom 8. bis 10. Juli 2009 das Schengener Abkommen für Ein- und Ausreisen nach bzw. aus Italien aufgehoben wird. Vom 28. Juni bis 15. Juli. 2009 müssen Reisende aus Gründen der Sicherheit sich darauf einstellen, Italienweit an den Passkontrollstellen gültige Personalausweise bzw. Reisepässe vorzuzeigen. Das G8-Gipfeltreffen, das ursprünglich auf der Insel La Maddalena auf Sardinien angesetzt war, wurde Ende April 2009 überraschend nach L’Aquila verlegt, um dem geschundenen Abruzzen nach dem Erdbeben zu neuem Auftrieb zu verhelfen. Labels: abruzzen, aquila, Einreise Italien, erdbeben, g-8-gipfel, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, l’aquila, Neapel, passkontrolle, sardinien, silvio berlusconi, usa
Berlusconi gewinnt bei niedriger Wahlbeteiligung nur knapp die Europawahlen auf Sardinien
 Trotz der Skandale um Silvio Berlusconi hat die Mitte-Rechts-Partei Il Popolo delle Libertá (PdL) des italienischen Ministerpräsidenten die Europawahl auf Sardinien mit 36,64 % knapp einen Prozentpunkt vor der Linkspartei Partito Democratico (PD) gewonnen. Dennoch sind die Linken auf Sardinien mit ihrem Wahlergebnis zufrieden: Auf der Insel hat die PD etwa 10 Prozent mehr Stimmen als im nationalen Wahlergebnis erringen können. Der Ausgang der Wahlen auf Sardinien wird von Beobachtern als Protestwahl angesehen. Zum einen gingen bei der extrem niedrigen Wahlbeteiligung von knapp 41 Prozent nur wenige Sarden zu den Urnen. Die Wahlbeteiligung ist in Italien und auf Sardinien traditionell sehr hoch und lag bei der letzen Europawahl vor fünf Jahren auf der Insel noch bei 74,4 Prozentpunkten. Zum anderen drückten die Sarden wohl mit dem Wahlergebnis ihren Unmut über jüngste politische Entscheidungen wie die Verlegung des G8-Gipfels von La Maddalena nach L’Aquila und der Untätigkeit der neuen sardischen Mitte-Rechts-Regierung von Ugo Cappellacci bei der regionalen Industriepolitik aus. Aber auch das nicht eingehaltene Wahlversprechen Berlusconis, Sardinien zu den diesjährigen Europawahlen mit einem eigenen Wahlkreis auszustatten, dürfte viele Wähler vom Gang zur Urne abgehalten haben. Sardinien schickt mit Sizilien, die zusammen den Wahlkreis Italia Insulare bilden, insgesamt neun Volksvertreter nach Straßburg. Bisher hatte es aber noch kaum ein sardischer Abgeordneter nach Straßburg geschafft, denn die italienische Regione Sicilia hat mehr als dreimal so viele Einwohner wie Sardinien und dementsprechend Anspruch auf die oberen Listenplätze. Kaum Einfluss auf das Wahlergebnis dürften die jüngsten Gerüchte um Silvio Berlusconi gehabt haben. Seine angebliche Affäre mit einer heute 18-jährigen Schülerin, die öffentlichen Schlammschlacht um seine Scheidung und der Skandal über angebliche Orgien in der Privatvilla Certosa im sardischen Porto Rotondo haben dem Wahlergebnis der Mitte-Rechts-Partei PdL weder auf nationaler noch regionaler Ebene ernsthaft geschadet. (Bild: Europaparlament in Straßburg/ Wikimedia) >> Wahlergebnisse auf Sardinien bei L’Unione Sarda>> Spiegel Online: Berlusconis Konservative trotzen den SkandalenLabels: 2009, europawahlen, g8, politik, regione autonoma della sardegna, sardinien, silvio berlusconi, sizilien, skandale, ugo cappellacci, villa certosa, wahlkreis
Silvio Berlusconi zu Sardinien vor den Europawahlen: Neue Straßen und kein Atomkraftwerk auf der Insel
Kurz vor den Wahlen zum europäischen Parlament am 6. und 7. Juni hat der italienische Ministerpräsident am vergangenen Wochenende zahlreiche Regionalmedien zum Interview gebeten. Am morgigen Dienstag wird ein Exklusiv-Interview des Ministerpräsidenten auf dem regionalen TV-Kanal Videolina ausgestrahlt, in dem sich Berlusconi vor allem zu Sardinien-Themen äußert. Wie die Online-Ausgabe der konservativen Tageszeitung L’Unione Sarda heute vorab berichtet, verspricht der Premier die Schnellstraßen Olbia-Sassari und Olbia-Santa Teresa Gallura so schnell wie möglich fertig zu stellen. Außerdem sprach sich Berlusconi dagegen aus, auf Sardinien ein Atomkraftwerk zu bauen. Mehrere Medien hatten in den letzten Wochen berichtet, die Regierung in Rom prüfe, auf Sardinien einen Kernreaktor zu errichten, weil die Insel als besonders erdbebensicher gilt. Bereits vor Wochen hatte Berlusconi den Sarden versprochen, zahlreiche Gipfeltreffen und Staatsbesuche nach La Maddalena zu bringen. Denn völlig überraschend hatte er Ende April verkündet, den für Juli auf La Maddalena geplanten G8-Gipfel in das mittelitalienische L'Aquila zu verlegen. Zahlreiche Gerüchte und Skandale umgeben derzeit den Privatmann Silvio Berlusconi. Neben einem Bestechungs- und Justizskandal sorgt derzeit vor allem sein Privatleben für Furore. Gerätselt wird, ob Berlusconi eine Affäre mit einem 18-jährigen Mädchen aus Neapel oder mit deren Mutter hatte. Der Ex-Freund der Neapolitanerin hatte am Sonntag der linksliberalen Tageszeitung "La Repubblica" berichtet, dass das Mädchen den Premierminister des öfteren in dessen Villa auf Sardinien getroffen hatte. Berlusconi hat nördlich von Olbia mehrere private Anwesen und ist häufig am Wochenende auf Sardinien zugegen. Die politischen und privaten Skandale der schillernden Persönlichkeit Berlusconis dürften aber kaum negativen Einfluss auf das sardische Wahlergebnis zu den Europawahlen haben. Erst bei den Regionalwahlen im Februar hatte die Berlusconi-Partei „Popolo delle libertá“ eine stabile Parlamentsmehrheit eingefahren und stellt fortan den sardischen Präsidenten. Sardinien schickt zusammen mit Sizilien, die zusammen den Wahlkreis Italia Insulare bilden, insgesamt neun Volksvertreter nach Straßburg. ( Foto: Presidenza delle Repubblica/Wikimedia) Labels: atomkraftwerk, erdbeben, europawahlen, g8, Italia Insulare, olbia, politik, privatleben, sardinien, silvio berlusconi, sizilien, skandale, straßenbau, videolina, vip
G8-Gipfeltreffen in L’Aquila – die Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien befürworten den Umzug des Treffens von Sardinien in die Abruzzen
Nach Informationen der italienischen Presseagentur Adnkronos befürwortet die amerikanische Regierung die Verlegung des G-8-Gipfels von Sardinien in die vom Erdbeben verwüstete Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila. Aus italienischen Diplomatenkreisen in Washington hieß es gestern Nacht, die Haltung der Amerikaner sei positiv. Auch Lynn Eccles, Sprecherin der Dowing Street sagte gestern Abend: „Die Entscheidung den Gipfel zu Verlegen gebührt der italienischen Verwaltung. Großbritannien wird Italien in jeder Weise unterstützen.“ Aus Berlin hieß es hingegen, eine Stellungnahme gäbe es erst im Laufe des heutigen Briefings im Kanzleramt. Die Regierungen der anderen G8-Länder haben sich bisher noch nicht geäußert. Um Kosten zu sparen und dem geschundenen Abruzzen zu neuem Auftrieb zu verhelfen, hatte Italiens Ministerpräsident Berlusconi gestern unerwartet angekündigt das Gipfeltreffen ins mittelitalienische Erdbebengebiet umziehen zu wollen. Mit dem Abzug von Sardinien sollen Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen und die Aufmerksamkeit der Welt in das Bebengebiet gelenkt werden. In der Zwischenzeit hat ein weiteres Nachbeben die Abruzzen erschüttert. Die gestrige Erschütterung kurz vor Mitternacht hatte eine Stärke von 4,0 auf der Richter-Skala.
Labels: abruzzen, aquila, erdbeben, g-8-gipfel, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, l’aquila, Neapel, silvio berlusconi, usa
G8 in L’Aquila? Silvio Berlusconi will das Gipfeltreffen im Juli von La Maddalena abziehen
Der italienische Ministerrat von Silvio Berlusconi hat heute morgen auf einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, das geplante G8-Gipfeltreffen, das für Anfang Juli auf der sardischen Insel La Maddalena angesetzt war, in das Erdbebengebiet von L’Aquila zu verlegen. Berlusconi sagte heute in der mittelitalienischen Stadt: „Es wäre ein Zeichen in die richtige Richtung, das Treffen in L’Aquila abzuhalten“. Allerdings müssen die acht Teilnehmerländer des Gipfeltreffens erst noch zustimmen. Amerikanische und andere Sicherheitsdienste sind seit Monaten in dem nordsardischen Inselarchipel La Maddalena unterwegs, um mögliche Sicherheitsrisiken abzuwägen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Die Entscheidung, den Gipfel der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands auf La Maddalena abzuhalten, geht auf eine Entscheidung des ehemaligen Ministerpräsidenten Romano Prodi vom Juni 2007 zurück. Die geplanten Investitionen in die Infrastruktur von La Maddalena sollten die wirtschaftlichen Ausfälle abfedern, die der Abzug der amerikanischen Truppen von den nordsardischen Inseln verursacht hat. Silvio Berlusconi, der auch schon mit dem Gedanken gespielt hat, den Gipfel in das im letzten Jahr von einer Müllkatastrophe geplagte Neapel zu verlegen, will mit dem Abzug des Gipfels von Sardinien nun Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen lassen und die Aufmerksamkeit der Welt in das mittelitalienische Erdbebengebiet lenken. Neuesten Meldungen zufolge wolle Berlusconi jedoch das G-8-Treffen der Umweltminister auf La Maddalena abhalten. Labels: acquila, aquila, erdbeben, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, Neapel, silvio berlusconi, usa
Protestbewegung gegen den G8-Gipfel auf La Maddalena: Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen organisieren Protestaktionen
Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen bereiten ihre Protestaktionen gegen den G8-Gipfel Anfang Juli auf Sardinien vor. Die sardischen Aktionisten wollen mit ihrer Protestbewegung „Mesa Sarda. A fora su G8“ (“Sardischer Tisch. Raus mit G8“) vor allem für soziale Gerechtigkeit und nationale Souveränität kämpfen. Sie organisieren ein Treffen „aller Nationen ohne eigenen Staat“, zu der sie auch Sardinien zählen. Das Treffen soll am 8. und 9. Juli an noch unbekanntem Ort stattfinden und am 10. Juli in einer Demonstration in Olbia gipfeln. Globalisierungskritiker und die italienische No-Global-Bewegung wollen ebenfalls Proteste organisieren: „Die Gipfel-Teilnehmer werden von uns hören“, versprach der italienische Aktivist Francesco Caruso am vergangen Sonntag in einem Interview mit der sardischen Tageszeitung L’Unione Sarda. Obwohl einige Netzwerke mit Schlauchbooten bis auf die Tagungsstätten auf La Maddalena vordringen wollen, hält Caruso den Erfolg dieser Protestaktion aufgrund der hohen Präsenz von Sicherheitskräften für eher unwahrscheinlich. „Die Tatsache, dass sich die Großen der Welt auf einer Insel verstecken, ist ein Zeichen von Schwäche. Seit Jahren weist die Globalisierungskritik auf Wirtschafts- und Umweltrisiken hin. Jetzt, wo all unsere Vorhersagen eingetreten sind, verbarrikadieren sich die Großen der Welt“ fasst Caruso die Kritik an dem Gipfeltreffen auf La Maddalena zusammen. Globalisierungsgegner und Sicherheitskräfte hoffen auf einen friedlichen Gipfel und gewaltlose Proteste. Beim letzten G8-Gipfel in Italien in Genua 2001 kam es zu schweren Auseinandersetzungen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen zwischen der italienischen Polizei und den Demonstranten und einem Todesfall. Der Ernstfall wurde am Wochenende schon geprobt: In Olbia haben Rotes Kreuz, Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr eine groß angelegte Notfallübung absolviert. Labels: 2001, demonstrationen, g8, Genua, Gipfeltreffen, globalisierungsgegner, la maddalena, no global, proteste, sardinien, unabhängigkeit
Sicherheitsmaßnahmen, Straßensperrungen und geschlossene Fähr- und Flughäfen zum G8-Gipfel im Juli auf La Maddalena
Knapp drei Monate vor dem G8-Treffen auf La Maddalena werden immer mehr Details zu den Sicherheitsmaßnahmen anlässlich des Gipfels vom 8. bis 10. Juli 2009 bekannt. Damit soll die Sicherheit der Tagungsteilnehmer gewährleistet und Gipfelgegner und Protestaktionen möglichst weit vom Tagungsgelände entfernt gehalten werden. Italien wird, wie bei solchen Großveranstaltungen üblich, das Schengener Abkommen über den Verzicht von Personenkontrollen im Grenzverkehr außer Kraft setzen. An den Flug- und Fährhäfen sowie an den Granzen nach Italien wird also mit längeren Wartezeiten durch Passkontrollen zu rechnen sein. Geschäftiger Boot- und Fährverkehr zwischen La Maddalena und Palau: Während des G8-Gipfels ist das Archipel für Privatboote gesperrtDas Tagungsgelände auf La Maddalena und dem Kreuzfahrtschiff MSC Fantasia wird von drei Sicherheitsgürteln umgeben, in denen der Verkehr eingeschränkt beziehungsweise gesperrt wird. Das Hafenstädtchen Palau wird massiv von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen sein, Privatfahrzeuge brauchen einen Pass und die Fährüberfahrten nach La Maddalena müssen vorangemeldet werden. Die äußerste Sicherheitszone erstreckt sich bis nach Olbia, wo an den Gipfeltagen ebenfalls mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss. Das Meer rund um das La Maddalena-Archipel wird für Ausflugsboote und private Jachten, Schiffe und Boote großräumig gesperrt. Wie bereits berichtet, werden Flüge nach Olbia vom 7. bis 10. Juli auf andere sardische Flughäfen umgeleitet. Allein der Flughafen Alghero rechnet während des G8-Gipfels mit 50.000 zusätzlichen Passagieren, die an den Flughafen an der Korallenriviera umgeleitet werden. Fluggesellschaften wie TUIfly und Air Berlin prüfen derzeit, welche Auswirkungen die Flughafensperrung auf ihre Flugverbindungen haben.Der Fährhafen Golfo Aranci wird vom 3. bis 13. Juli gesperrt, weil hier zwei Kreuzfahrtschiffe anlegen, die als Basis für 3000 Sicherheitskräfte, dienen. Ob auch der Fährhafen Olbia für ein oder zwei Tage für den zivilen Fährverkehr blockiert wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Einschränkungen wird es auch am Fährhafen Santa Teresa Gallura geben, von wo die Fähren nach Korsika ablegen. Labels: air berlin, anreise per fähre, Flughafen Olbia, flüge nach olbia, fähre nach Korsika, fähre nach sardinien, g8, golfo aranci, la maddalena, olbia, Palau, santa teresa gallura, tuifly
Flughafen Olbia Costa Smeralda vom 7. bis 10. Juli geschlossen – Flüge werden nach Alghero und Cagliari umgeleitet
Der G8-Gipfel Anfang Juli auf der sardischen Insel La Maddalena hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr nach Sardinien. Der Flughafen Olbia-Costa Smeralda wird nach Informationen von sardinien.com vom 7. bis 10.Juli 2009 für die zivile Luftfahrt geschlossen und Linien- und Charterflüge auf den Flughafen Alghero und in Einzelfällen auch nach Cagliari umgeleitet. Aber nicht nur der Flugverkehr nach Olbia, sondern auch Flüge zu den anderen sardischen Airports sind von dem Treffen der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands betroffen. Da der Luftraum Nordsardiniens großräumig gesperrt wird, hat dies auch Auswirkungen auf Flugrouten und Zeitfenster für den Start- und Landebetrieb in Alghero und Cagliari. Über die Flugzeiten und mögliche Flughafenänderungen informieren die Fluggesellschaften. Labels: 2009, Flughafen Alghero, Flughafen Cagliari, Flughafen Olbia, flughafensperrung, flugverbindungen sardinien, g8, Gipfeltreffen, juli, la maddalena, schliessung, sperrung
Logistisches Großaufgebot für den G8-Gipfel auf La Maddalena im Juli. Berlusconi verspricht Gaddafi ein Beduinenzelt
Drei Monate vor dem G8-Gipfel auf La Maddalena vor Sardinien weiß die Gipfel-Organisation noch nicht, wo sie alle Gipfelteilnehmer unterbringen soll. Das berichtet die römische Tageszeitung la Repubblica am Mittwoch. Noch sei nicht klar, wo die insgesamt 4500 Journalisten untergebracht werden sollen. Deshalb wurde jetzt eine Ausschreibung veröffentlicht, in der Boote und Kreuzfahrtschiffe gesucht werden, die mehrere tausend Pressevertreter aufnehmen können. Zahlreiche Gipfelteilnehmer, Sherpas und Beobachter werden hingegen auf dem Luxuskreuzfahrtschiff MSC Fantasia mit einer Kapazität für fast 4000 Personen untergebracht. Barack Obama, der mit 1000 Begleitern anreist, wird aus Sicherheitsgründen aber nicht auf dem 333 Meter langen Schiff logieren. Auch der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper äußerte Sicherheitsbedenken. Ohnehin wird eine logistische Meisterleistung verlangt, um alle 4000 Teilnehmer rechtzeitig zum Tagungsort auf La Maddalena zu bringen, denn der Riesenkreuzer hat zu großen Tiefgang, um im Hafen der kleinen Insel anlegen zu können. Zumindest die Sicherheitskräfte scheinen untergebracht: 16.000 Agenten der Sicherheitsbehörden werden auf umliegende Hotels und auf drei griechische Hotelschiffe verteilt. Der für seine schrillen Auftritte bekannte libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi, der von dem nicht weniger illustren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ebenfalls nach Maddalena eingeladen wurde, bekommt von der italienischen Regierung ein Beduinenzelt zur Verfügung gestellt, um stilgerechte Empfänge und Treffen am Rande des Gipfels abhalten zu können. Labels: g8, Gaddafi, Gipfeltreffen, la maddalena, obama, sardinien, silvio berlusconi
La Maddalena: Vom 8. bis 10. Juli findet in Nordsardinien der G8-Gipfel 2009 statt – Die Arbeiten sind in vollen Gange
 Mitten im kalten Krieg stationierte die amerikanische Armee eine wichtige Abteilung ihrer Mittelmeerflotte sowie Atom-U-Boote auf der Insel Santo Stefano vor Sardinien – mitten in einem der schönsten Naturparadiese Europas. Vor knapp einem Jahr wurden die Stars and Stripes auf der Insel im Maddalena-Archipel endgültig eingeholt. Inzwischen wurde der größte Teil der Altlasten demontiert und in den verlassenen Militäranlagen soll ein Touristikhafen und eine Werft für Luxusjachten entstehen.  Doch erst einmal bereitet sich der Norden Sardiniens auf ein weltweit beachtetes Ereignis vor: Vom 8. bis 10 Juli 2009 findet auf La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt. Mit Hochdruck wird deswegen am Um- und Ausbau der alten Militärkasernen, des Army-Krankenhauses und der Waffenarsenale gearbeitet.  Bei den Arbeiten wird auf klimaneutrale Leistungen Wert gelegt: Lokale Materialien, ein Solarkraftwerk soll die Insel künftig mit regenerativer Energie versorgen, Mülltrennung wurde eingeführt und die Teilnehmer des Summits sollen mit Elektrofahrzeugen transportiert werden: Der G8-Gipfel auf Sardinien soll kein zusätzliches CO2 ausstoßen und keine sichtbaren Spuren auf der Insel hinterlassen.
 Gipfelteilnehmer, Sherpas und Beobachter werden in Hotels in Nordsardinien sowie auf einem Luxuskreuzfahrtschiff untergebracht. Die MSC Fantasia lief erst vor vier Wochen vom Stapel und ist das größte Kreuzfahrtschiff unter europäischer Flagge mit einer Kapazität für fast 4000 Personen.  Auch an der Infrastruktur Nordsardiniens wird mit Hochdruck gearbeitet: Straßen werden ausgebaut, der Flughafen Olbia Costa Smeralda erhält einen Direktanschluss an die vierspurige Schnellstraße. Auch der Flughafen selbst wird erweitert: Die Piste und der Flughafenvorplatz werden erweitert, Schließlich sollen hier Anfang Juli nicht nur die US-Präsidentenmaschine Air Force One, sondern alle Staatschefs des G8-Gipfels landen.(Fotos: sardinien.com, g8italia2009.it) >> Mehr Informationen zum Maddalena-Archipel>> Offizielle Website des G8-Gipfels auf La Maddalena (italienisch/englisch)>> Umbaumaßnahmen am Flughafen OlbiaLabels: altlasten, atom-uboot, Flughafen Olbia, g8, Infrastruktur, klimaneutral, la maddalena, santo stefano, sardinien, umwelt, usa
Soru tritt endgültig zurück und Sardinien wählt: Vorgezogene Regionalwahlen am 15. und 16. Februar 2009
Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2008 wurde der vorläufige Rücktritt des sardischen Gouverneurs Renato Soru offiziell, das Regionalparlament aufgelöst und damit der Weg für vorgezogene Neuwahlen am 15. und 16. Februar 2009 frei. Soru war Mitte November 2008 nach einer geplatzten Abstimmung über das sardische Raumplanungsgesetz „legge urbanistica“ zurückgetreten. Bereits Mitte Februar ist das Wahlvolk aufgefordert, den zurückgetretenen Renato Soru oder den Mitte-Rechts-Kandidanten Ugo Cappellacci zum neuen Gouverneur der Autonomen Region Sardinien zu wählen. Den Kandidaten mehrerer sardischer Unabhängigkeitsbewegungen werden keine Chancen ausgerechnet. Wahllisten und Kampagnen wurden in Rekordzeit erstellt und müssen bis spätestens nächste Woche abgegeben werden. Der Wahlkampf hat bereits jetzt begonnen: Cappellacci und Soru starten diese Woche ihre Kampagnen.  Der 51-jährige Renato Soru ist ein Politik-Quereinsteiger und Gründer der sardischen Telekommunikationsfirma Tiscali und gehört zu den wohlhabendsten Männern Italiens. Er wurde 2004 mit einem zehnprozentigen Vorsprung zu seinem rechtspopulistischen Gegenkandidaten Mauro Pili zum Gouverneur von Sardinien gewählt. Auf seine Amtszeit als sardischer Gouverneur gehen grundlegende Finanzreformen zurück: Sardinien fiel aus dem höchsten Fördersatz des Europäischen Regionalfonds. Seine Regionalsteuer auf Zweitwohnungen und –häuser wurde teilweise für verfassungswidrig erklärt, seine Luxussteuer auf Privatjachten und Privatjets sorgte für Ärger unter Jetset-Urlaubern an der Costa Smeralda. Aufsehen erregte das Küstenschutzgesetz „legge salvacoste“, dass erstmalig einen Raumordnungsplan für die Küste Sardiniens vorsah. Der G8-Gipfel im Juli 2009 auf der sardischen Insel La Maddalena geht ebenso auf Sorus Initiative zurück wie der weitgehende Rückzug der amerikanischen Atom-U-Boot-Flotte aus der Straße von Bonifacio. Außerdem versuchte der selbstbewusste Sarde mit einer Reform des Regionalstatuts und mehreren Verwaltungsrefomen für eine schlankere und effizientere Regionalverwaltung zu sorgen und setzte sich für eine weitgehende Informatisierung von Verwaltungsprozessen ein. In die Amtszeit Sorus fallen auch mehrere Skandale und pressewirksame Kampagnen gegen den streitbaren Gouverneur. Für öffentliches Aufsehen sorgte seine vermeintliche Einflussnahme auf die Ausschreibung einer Werbekampagne für die Region Sardinien sowie Verfahren um diverse Besitzungen des Unternehmers in Villasimius und an der Costa Verde. Als Soru in einem Akt der Solidarität vor einem Jahr vorübergehend neapolitanischen Hausmüll in sardischen Müllverbrennungsanlagen verwerten ließ, flogen Steine und Wurfgeschosse auf sein Privathaus. Sein eigensinniger Führungsstil brachte Soru aber im eigenen politischen Lager nicht nur Freunde ein. 2007 verlor er die Wahl zum Regionalsekretär der neuformierten italienischen Linkspartei Partito Democratico (PD) und in der Vertrauensabstimmung 2008 verweigerte ihm seine linke Parlamentsmehrheit ihr „si“ für seine politische Marschrichtung. Aufgrund des engen Zeitrahmens zwischen Rücktritt und Neuwahl, der keine Zeit für Parteitage oder Vorwahlen lässt, hat sich Soru quasi selbst wieder zum Spitzenkandidaten der Linkspartei nominiert.  Der rechtspopulistische Gegenkandidat Sorus, der 49-jährige Ugo Cappellacci aus Cagliari, wurde von Parteichef Silvio Berlusconi auf seiner sardischen Privatvilla Certosa in Porto Rotondo höchst persönlich nominiert. Der Finanzbürgermeister der Inselhauptstadt Cagliari gilt als bodenständiger Haushaltsexperte, der sich auch in der Jugendförderung verdient gemacht hat. In der Regionalpolitik war der dreifache Familienvater bisher weitgehend unbekannt. Der nur etwa vier Wochen andauernde Wahlkampf um das sardische Spitzenamt wird aller Voraussicht nach mit harten Bandagen ausgetragen. Cappellacci kann auf die massive Unterstützung von Silvio Berlusconi hoffen und Renato Soru tritt mit einem massiven Internetwahlkampf mit Blogs, Videos und Foren und einer kräftigen Portion Regionalpatriotismus und Wahlsprüchen wie „Meglio Soru. Testardo, introverso, orgoglioso, insomma sardo." („Besser Soru. Dickkopf, introvertiert, stolz, eben sardisch ”) an. Während Soru eher auf dem Land Chancen zugerechnet werden, wird der Rechtskandidat wohl vor allem im dichtbesiedelten Süden der Insel Erfolge erzielen können. Labels: g8, gouverneur, legge urbanistica, Luxussteuer, politik, Raumentwicklung, regionalwahlen sardinien 2009, regione autonoma della sardegna, renato soru, rücktritt, silvio berlusconi, ugo cappellacci
Dialogue Forum on Internet Rights an diesem Freitag in Cagliari
Ein internationales Forum zum Internetrecht findet am kommenden Freitag, 24. Oktober in Cagliari statt. Bei dem Dialog-Forum mit internationaler Besetzung geht es unter anderem um die Internet Bill of Rights, um entwicklungspolitische Themen wie die Frage nach freien Internetzugängen in Entwicklungsländern, barrierefreies Internet, Inhaltekontrolle und den Schutz und Wahrung von Kulturgütern im Internet. Zu dem Kongress werden neben Renato Soru, Gouverneur von Sardinien und Ex-Chef des Internetproviders Tiscali, auch der italienische Innovationsminister Renato Brunetta und der brasilianische Kulturminister Joao Luiz Silva Ferreira, der indische Kommunikationsminister Shri A. Raja sowie Vertreter von „One laptop per child“, der italienischen Icann-Behörde und zahlreicher weiterer Internetverbände erwartet. Veranstaltungsort ist die ehemalige Tabakfabrik Ex Manifattura Tabacchi in der Via Regina Margherita in Cagliari. Das komplette Programm kann hier eingesehen werden. Zwei Tage zuvor findet ebenfalls in der Ex Manifattura Tabacchi ein Forum zu Internet Governance in Italien statt. Die Region Sardinien hat eine Vorreiterrolle, was die Digitalisierung von öffentlichen Kulturgütern betrifft. Auf der Website Sardegna DigitalLibrary verwaltet die Region eine umfangreiche Sammlung an Videomaterial, Fotografien, Audio- und Textdokumenten zum Thema Sardinien. Das Dialogue Forum on Internet Rights versteht sich als Teil eines Vorbereitungprogramms für das G8-Treffen im nächsten Jahr auf der sardischen Insel La Maddalena. Labels: cagliari, Dialogue Forum on Internet Rights, Ex Manifattura Tabacchi, g8, Gipfeltreffen, kongress, la maddalena, renato soru, sardegna digital library
Cristiano Ronaldo und Flavio Briatore an der Costa Smeralda: Die glamourösen VIP-Nächte auf Sardinien haben begonnen
Cristiano Ronaldo, portugiesischer Nationalspieler und Frauenschwarm, hat es mit seiner Nationalmannschaft leider nicht ins EM-Finale geschafft. Als kleinen Trost gönnt sich das 23-jährige Kickertalent mit Freundin Nereida Gallardo in diesen Tagen einen Liebesurlaub an der sardischen Costa Smeralda. Die branchenüblichen Paparazzi-Fotos kursieren bereits in der Tabloid-Presse. Doch der Portugiese gab sich auch volksnah: am Samstagabend gab das Liebespaar bereitwillig Fan-Autogramme auf der Mole des Yachthafens von Porto Cervo. Einer Einladung in die Edel-Disko Billionaire des VIP-Multitalents Flavio Briatore ist der Portugiese allerdings nicht gefolgt. Dabei wollte der italienische Formel-1-Teamchef am gleichen Abend auf seine Hochzeit mit dem Model Elisabetta Gregoraci anstoßen. Offiziell eröffnet die exklusive VIP-Disko in Porto Cervo erst am 11. Juli. Erwartet werden unter anderem die italienischen Stars Simona Ventura und Lele Mora. Im nahen Porto Rotondo sorgte indessen ein russischer Star für Aufsehen. Schlager-Königin Vera drehte an diesem Wochenende in dem malerischen Yachthafen das Video für ihren neuen Sommer-Hit Сердце-недотрога. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi war am Wochenende nur auf Stippvisite auf Sardinien. Gemeinsam mit dem sardischen Gouverneur Renato Soru hat sich der italienische Politik-Star die Tagungsorte für den G8-Gipfel auf La Maddalena angeschaut. Dort findet 2009 das Treffen der sieben führenden Industrienationen und Russlands statt. Labels: billionaire, costa smeralda, cristiano ronaldo, flavio briatore, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, nightlife, Porto Cervo, porto rotondo, renato soru, sardinien, silvio berlusconi, vera
Mediengerechtes Politik-Spektakel auf Sardinien dank Silvio Berlusconi
US-Militär räumt das La Maddalena-Archipel in Nord-Sardinien
 Mitten im kalten Krieg stationierte die amerikanische Armee eine wichtige Abteilung ihrer Mittelmeerflotte sowie Atom-U-Boote auf der Insel Santo Stefano vor Sardinien – mitten in einem der schönsten Naturparadiese Europas. Am vergangenen Freitag wurden die Stars and Stripes auf der Insel im Maddalena-Archipel eindgültig eingeholt. Einerseits atmen Sarden und Urlauber auf, auf der anderen Seite waren die fast 2.000 in Nordsardinien stationierten US-Soldaten eine wichtige Einkommensquelle für La Maddalena. Jetzt untersuchen die Umweltbehörden die verlassenen und zum größten Teil demontierten Anlagen nach möglichen Altlasten. In den verlassenen Militäranlagen soll ein Touristikhafen und eine Werft für Luxusjachten entstehen. 2009 findet auf La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt.
Mehr Informationen zum Maddalena-Archipel La Nuova Sardegna: Chiesti controlli sulla bonifica di Santo Stefano L'Unione Sarda: Good morning La Maddalena, gli Usa vanno via Labels: altlasten, atom-uboot, der Patronin der Seefahrer und höchste Schutzheilige von Sardinien, g8, gipfel D5+5, la maddalena, militärische Kooperation, santo stefano, usa
D 5+5 Gipfel in Cagliari: Gipfeltreffen Verteidigungsminister der Mittelmeerländer. Die sardische Inselhauptstadt wird Hochsicherheitszone
 Hoher Besuch an diesem Wochenende in der Inselhauptstadt: Wie bereits berichtet beraten am 9. und 10. Dezember 2007 die Verteidigungsminister der führenden Mittelmeerstaaten (Gruppe der 5+5) in Cagliari über Sicherheit, die militärische Kooperation sowie die Krisensituation der Flüchtlingsströme im Mittelmeerraum. Tagungsort des Treffens der Minister Italiens, Frankreichs, Spaniens, Portugals, Maltas, Libyens, Tunesiens, Algeriens, Marokkos und Mauretaniens ist das Nobelhotel T-Hotel im Stadtzentrum. Ein Abendempfang findet im alten Vizekönigs-Palast Palazzo Viceregio im Castello-Viertel statt. Während des Gipfels werden strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Eine Sicherheitszone verläuft weitläufig um das Tagungshotel, Geheimdienste und Ordnungskräfte sind in Alarmbereitschaft, Scharfschützen bewachen rund um die Uhr die Gipfelteilnehmer. Von Freitag Nachmittag bis Montag Nachmittag werden selbst Anwohner streng kontrolliert und dürfen ihre Häuser und den Bezirk nur mit besonderem Ausweis betreten. Der Summit in Cagliari gilt als Generalprobe für internationale Gipfeltreffen auf der Insel. 2009 findet auf nordsardischen Insel La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt. >> Mehr zu CagliariLabels: cagliari, Flüchtlingsströme, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, militärische Kooperation, Mittelmeerländer, sardinien, Sicherheit, Tagung, Verteidigungsminister
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