Nachrichten und aktuelle Meldungen aus und rund um Sardinien.
Mittwoch, 4. Mai 2011
XTERRA ITALY: Outdoor-Action, Triathlon, Mountainbiking und Nordic Walking rund um Cedrino und Orosei an der Ostküste Sardiniens
Outdoor-Action pur gibt es im Cedrino-Tal und den angrenzenden Gemeinden Orosei, Irgoli, Onifai und Loculi.Vom 29. Mai bis 5. Juni 2011 findet an der sardischen Ostküste die Italien-Etappe des Off-Road Triathlon Wettbewerb XTERRA statt: 1.5 Kilometer Schwimmen, 62 Kilometer Mountain Bike und 10,5 Kilometer Trail Run.
Die Triathlon-Action findet in einem atemberaubenden Ambiente statt – so führt der Halbmarathon zum Beispiel komplett durch den Naturpark von Biderosa und die MTB-Strecke geht quer durch die Steineichenwälder von Irgoli. Die Point-to Point-Wettbewerbe führen auf über 42 km durch unwegsames Gelände.
Zu dem Wettkampf mit den besten Triathlon-Sportlern aus aller Welt haben in diesem Jahr bereits mehr als 1000 Teilnehmer fest zugesagt. Neu in diesem jahr ist das XTERRA Nordic Walking Event. Die finnische Trendsportart, die auch in Italien immer beliebter wird, führt im Rahmen der Nordic Walking Tour Italia quer durch das Cedrino-Tal.
Spektakulärer Weltrekord im Radhüpfen: 71 Sprünge auf der Felsnadel Punta Caroddi im Golf von Orosei
Einen spektakuläreren Ort für seinen Weltrekord hätte sich der Italiener Vittorio Brumotti wohl kaum ausdenken können: Auf der 168 Meter hohen Felsnadel Punta Caroddi, die mächtig über der Bucht von Cala Goloritzé an der Ostküste Sardiniens in den Himmel ragt, hat der 29-jährige Bike-Stuntman einen Weltrekord im Gleichgewichts-Radhüpfen aufgestellt. Immerhin 71 mal hat Brumotti sein Rad auf der winzigen Felsnadel springen lassen. Sein Rad musste der fesche Ligurier huckepack auf die hohe Felsnadel transportieren – denn die Punta Caroddi ist nur per Seil erreichbar und selbst für erfahrene Freeclimber eine Herausforderung.Um den Rekord offiziell abzunehmen, war auch ein Juror der Guinness World Records-Gesellschaft anwesend. Der komplette Rekordversuch war im italienischen Fernsehen auf Canale 5 in der Sendung „Striscia la notizia“ zu sehen.
(Foto: Titelseite der Tageszeitung L'Unione Sarda, sardinien.com)
Die schönsten Strände Europas: Times wählt Cala Luna im Osten von Sardinien auf Platz 12
Vor knapp zwei Wochen hat die Online-Ausgabe der britischen Zeitung "The Times“ die wunderschöne Bucht Cala Luna an der Ostküste von Sardinien in die Liste der schönsten Strände Europas eingereiht.
Die ersten sechs Plätze der Hitliste, die das Blatt am 17. Januar 2010 zusammengestellt hat, ging an Strände in der Bretagne, in den Pyrenäen, in Languedoc, der Camargue, der Provence und auf Korsika. Gefolgt werden die Strände Frankreichs von vier Badezielen in Spanien. Auf Platz 12, hinter der „Grotta Azzurra“ auf der italienischen Insel Capri, steht der Traumstrand Cala Luna auf Sardinien.
Auf Platz 13 bis 20 folgen Strände aus Griechenland, Kroatien, Litauen, Zypern, Portugal, Deutschland und Holland: Vom langen, feinen, hellen Sandstrand mit azurblauem, glasklaren Wasser bis hin zur schroffen, rauen Küste mit tosender Brandung hat die Top Twenty der Times für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Die Top-Twenty-Liste der schönsten Strände Europas
1. Plage Conguel (Bretagne, Frankreich) 2. Lac de Mondély (Pyrenäen, Frankreich) 3. Collioure (Languedoc, Frankreich) 4. Plage de Piemanson (Camargue, Frankreich) 5. Notre Dame, Ile de Porquerolles (Provence, Frankreich) 6. Palombaggia (Korsika, Frankreich) 7. Cala d’Aiguafreda (Costa Brava, Spanien) 8. La Concha (San Sebastian, Spanien) 9. Las Salinas (Ibiza, Spanien) 10. Platja Illetes (Formentera, Spanien) 11. Blaue Grotte (Capri, Italien) 12. Cala Luna (Sardinien, Italien) 13. Bonj ‘Les Bains’ (Hvar, Kroatien) 14. Panormos (Mykonos, Griechenland) 15. Papafrangas (Milos, Griechenland) 16. Polis (Zypern) 17. Porto Santo (Madeira, Portugal) 18. Palanga (Litauen) 19. Sylt (Deutschland) 20. Terschelling (Westfriesische Inseln, Holland)
Sardinien-Video für Japan: Atemberaubender Werbespot „Sardegna – A Myth in the Mediterranean Sea“
Für den japanischen Markt hat das sardische Tourismus-Assesorat einen einminütigen Werbespot für Sardinien erstellen lassen. Der Spot von Regisseur Mario Giua Marassi, untermalt mit Fimmusik von Andrea Saponaro und Gabriele Valdès aus Cagliari, wurde erstmals Anfang November auf einer Handelsmesse in der japanischen Hauptstadt Tokio gezeigt.
Der beeindruckende Kurzfilm besticht durch einmalige Landschaftsaufnahmen, atemberaubende Kamerafahrten und mystische Motive. Szenen von den Ankleidevorbereitungen der Karnevalsprozessionen Sartiglia in Oristano fehlen ebenso wenig wie Bilder der kleinen Wildpferde der Giara di Gesturi. Atemberaubende Luftaufnahmen der Traumstrände der Costa Rei und Villasimius, den Steilküsten des Golf von Orosei, kurze Aufnahmen aus der Vogelperspektive über die Kornfelder des Campidano, die fruchtbare Marmilla, die unendlichen Dünenlandschaften der Costa Verde, die verlassenen Bergminen des Sulcis und das Nuraghendorf Barumini bilden einen spannenden Werbefilm, der die schönsten Seiten der Insel zeigt. Untermalt werden die fesselnden Sardinien-Bilder von einer mystischen Filmmusik – denn der Slogan für die Werbung für den japanischen Markt lautet: Sardegna – A Myth in the Mediterranean Sea.
Das sardische Fremdenverkehrs-Assessorat will mit Werbeaktionen im Land der aufgehenden Sonne für die Insel als Ferienziel werben. Besonders in den 1990-er Jahren war Sardinien als Reiseziel für Urlauber aus Japan beliebt – bis zu 22.000 Gäste pro Jahr kamen bis vor zehn Jahren nach Sardinien. Diese Zahl ging in den letzten Jahren aber stark zurück. Neben Tourismus soll mit den Werbemaßnahmen auch der Außenhandel angekurbelt werden. Sardinien exportiert zahlreiche, vor allem hochwertige landwirtschaftliche Produkte in das Land der aufgehenden Sonne. Besonders exklusive Olivenöle und der bekannte Gelbflossenthunfisch aus Carloforte sind in Japan gefragte Spezialitäten.
Naturpark Biderosa - traumhafte Strände und ein einzigartiges Landschafts-Kaleidoskop im Nordosten von Sardinien
Rosaschimmernde Granithügel, tiefblaue Lagunenseen, wunderschöne Täler, herrliche Ausblicke und fünf helle, feinsandige Buchten am glasklaren, azurblauen Meer - Willkommen an der Nordostküste von Sardinien, in der unerschöpflichen Vielfalt des Schutzgebietes Biderosa.
Im Golf von Orosei, zwischen der Cala Ginepro und dem Strand von Berchida liegt der ca. 530 Hektar große Naturpark Biderosa. Die Hügel, Täler und naturbelassenen Strände sind von einer unvergleichbaren Schönheit und haben das ganze Jahr über, insbesondere für Wanderer und Radfahrer, reizvolle Ziele zu bieten. Entlang der knapp 7 km langen, geschotterten Hauptstraße führt der Weg zu den Lagunenseen Sa Curcurica und Biderosa, um den 125 Meter hohen Monte Urcatu herum sowie zu fünf traumhaften, hellen Sandstränden. Die Täler, Feuchtgebiete und Strände des Schutzgebietes schaffen einen bedeutenden Lebensraum für Flora und Fauna: Neben Stelzenläufern, Kormoranen, Seidenreihern und Flamingos kann man auch die seltene Sumpfschildkröte beobachten, während Wachholder, Pinien, Eukalyptus, Myrthe, Zwergpalmen sowie wilde Lilien die Landschaft kennzeichnen und die puderweißen Strände einrahmen. Wer den Monte Urcatu zu Fuß oder per Rad erkundet, wird mit einem herrlichen Blick auf den Golf sowie die Küste von Berchida bis zur Cala Liberotto belohnt.
Die fünf puderzuckerfeinen, weißen Sandstrände des Naturparks werden im Süden vom großen Lagunensee Sa Curcurica und im Norden vom Berchida-Strand abgegrenzt. Rosaschimmernde Felsvorsprünge, kleine, mit wilden Lilien bewachsene Sanddünen, Wacholderbäume und Pinien rahmen die traumhaften, unterschiedlich langen Strandabschnitte ein. Das türkisblau schimmernde, glasklare Wasser hebt sich von den rosafarbenen Felsen und dem Weiß des Sandes ab. Da die Strände flach ins Meer fallen, werden sie gerne von Familien mit Kindern besucht. Parkmöglichkeit und Picknick-Plätze in Strandnähe vorhanden. Eine Bar mit Getränkeverkauf gibt es am zweiten Strandabschnitt (Oasi n. 2).
Mit dem Auto bis Cala Sisine? Baunei baut den Weg zur Kieselbucht im Golf von Orosei aus
Die Gemeinde Baunei, zu der große Teile des Golfo di Orosei gehören, hat in den letzten Wochen die Zufahrtsstraße zu der Bucht von Cala Sisine ausgebaut. Bisher ist Cala Sisine wie alle Buchten im südlichen Teil des Golfs nur per Schiff oder Wanderung zu erreichen. Wie die Tageszeitung Il Sardegna heute berichtet, soll die Gemeinde Baunei die Straße bis kurz vor die Bucht weitgehend erschlossen haben. Ursprünglich sollte der Eingriff nur die Flurschäden beseitigen, die eine Überschwemmung vom November letzten Jahres verursacht hatte.
Die Kieselbucht von Cala Sisine: Bisher nur per Boot oder Wanderung zu erreichen. Bald auch mit dem Auto?
Nur Mutige Autobesitzer und Offroad-Fahrer kamen bisher auf dem kleinen Parkplatz, der etwa 35 Wanderminuten von der Bucht entfernt liegt, heil an. Die unbefestigte Straße in Richtung der großen, breiten Kieselbucht gilt als großsteinig und teilweise schwer befahrbar. Wer die Straße seinem Fahrzeug nicht zumuten wollte, parkte am Wegesrand und ging bisher den Rest der Strecke zu Fuß.Bleibt abzuwarten, ob die Gemeinde die Straße wieder zurückbaut oder nicht – sie wäre damit die einzige Straße auf mehr als 30 Kilometern Küstenlänge, die fast bis ans Meer führt.