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Freitag, 24. Juli 2009

Schwere Waldbrände auf Sardinien mit zwei Todesopfern

Bei schweren Waldbränden auf Sardinien sind am vergangenen Donnerstag etwa 10.000 Hektar Land und Wald den Flammen zum Opfer gefallen und zwei Menschen ums Leben gekommen. Das berichten mehrere sardische Medien. Nach einer Hitzewelle von bis zu 46 Grad, die am Donnerstagvormittag in Valledoria gemessen wurden, fachten Scirocco-Winde die Flammen immer wieder an.
Betroffen waren vor allem die Gallura in Nordsardinien und die Provinz Oristano, aber auch an der Costa Verde brannte das Buschland. Neun Canadair-Löschflugzeuge, ein Helitanker und elf Löschhubschrauber sowie etwa 1.500 Feuerwehrmänner waren pausenlos im Einsatz, um schlimme Schäden zu verhindern. Zu zwei tragischen Todesfällen kam es in Pozzomaggiore und Mores in Nordwestsardinien, wo ein Schäfer seine Herden vor den Flammen bewahren wollte und ihnen selbst zum Opfer fiel sowie ein Weinbauer, der beim Versuch, seinen Weinberg zu retten, einen Herzinfarkt erlitt. Glück im Unglück hatten mehrere Urlauber in Scivu und Capo Pecora an der Costa Verde: Sie waren für mehrere Stunden am Strand eingeschlossen, weil ein Brand die Zufahrtsstraßen blockierte. Ihnen eilten vorsorglich mehrere Schiffe der Küstenwache zu Hilfe, um sie notfalls auf dem Seeweg evakuieren zu können. Nach einigen Stunden konnten die Brände aber gelöscht werden und die Straßen waren wieder befahrbar. In Arzachena mussten am Freitagmorgen hingegen mehrere Urlauber auf dem Dach ihrer Unterkunft ausharren, bevor ihnen die Rettungskräfte zu Hilfe kamen.
Auf Sardinien herrscht in den Sommermonaten jedes Jahr Waldbrandgefahr. Die Polizei kommt nach den Bränden aber häufig auch Brandstiftern auf die Spur. Manchmal ist es aber einfach nur Fahrlässigkeit: Lagerfeuer im Freien, Funkenflug und achtlos weggeworfene Zigaretten sind häufige Brandursachen. Auch können durch intensive Sonneneinstrahlung und hohe Bodentemperaturen Brände auf natürliche Weise entstehen.
Hohe Temperaturen haben Sardinien zur Zeit fest im Griff. Nach einem leicht kühleren Wochenende mit vorhergesagten 38 Grad in Cagliari, 34 Grad Celsius in Olbia und fast schon frischen 28 Grad in Alghero rollt Mitte nächster Woche eine neue Hitzewelle auf die Insel zu. Die Meteorologen sagen klaren Himmel und Südwinde voraus. Die Thermik der nächsten Tage freut vor allem die Wassersportler: Die guten Wind- und Wellenverhältnisse bieten ideale Bedingungen für Surfer und Segler.

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Montag, 25. Mai 2009

Hitzerekord am Wochenende auf Sardinien: Alghero mit 38 Grad die heißeste Stadt Italiens

Alghero war am Wochenende die heißeste Stadt Italiens. Das Quecksilber zeigte am Sonntagnachmittag 38 Grad Celsius an, berichten mehrere italienische Medien. Damit war das katalanische Städtchen im Nordwesten der Insel Spitzenreiter bei den Höchsttemperaturen, gefolgt von Sassari und einigen Städten in Apulien und Kalabrien.Das westliche Mittelmeer liegt seit mehreren Tagen im Einflussgebiet eines afrikanischen Hochs, dass den Sarden noch bis Mittwoch Temperaturen weit über 30 Grad und strahlenden Sonnenschein beschert. Das Hochdruckgebiet soll noch bis Mitte der Woche für eine für Mai ungewöhnliche Hitze sorgen. Dann sagen Meterologen geringere Spitzentemperaturen, aber immer noch bestes Badwetter voraus. Ein leichter Mistralwind aus Norden soll außerdem für ein Abkühlung sorgen.

>> Mehr Informationen zu Klima, wind und Jahreszeiten auf Sardinien

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