Nachrichten und aktuelle Meldungen aus und rund um Sardinien.
Freitag, 13. April 2012
Monumenti Aperti 2012: Eröffnung des Tags des offenen Denkmals Anfang Mai in der Inselhauptstadt von Sardinien, Sassari und Settimo San Pietro
Am ersten Maiwochenende starten auf Sardinien die Tage des offenen Denkmals „Monumenti Aperti 2012“.
Mit dem Tag des offenen Denkmals werden einmal im Jahr selten oder nie zugängliche Kulturdenkmäler einem breiten Publikum geöffnete. Das diesjährige Rendezvous mit der Kultur beginnt am 5. und 6. Mai 2012 in der Inselhauptstadt Cagliari, in Sassari sowie in Settimo San Pietro und endet am 27. und 28. Oktober 2012 in Bosa und Seui.
Die Initiative, die bis Ende Oktober besteht, nahm 1997 ihren Anfang in der Inselhauptstadt und hat sich in den vergangenen 15 Jahren zum Kulturereignis auf ganz Sardinien entwickelt.
Zwei Tage lang, immer am Wochenende, können Besucher, Schüler, Architektur-, Kunst- und Geschichtsliebhaber sich jeweils über die Sehenswürdigkeiten der teilnehmenden Städte informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten. Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von kostenlosen Führungen durch die Denkmäler ihre Städte vor.
Detaillierte Liste der Termine und Liste der Gemeinden die an der Monumenti-Aperti Veranstaltung 2012 teilnehmen
Sardinien-Fähren: Die private Konkurrenz kauft die staatliche Tirrenia, Region will auch im Winter eigene Fähren anbieten
Italien hat in dieser Woche seine staatliche Schifffahrtsgesellschaft Tirrenia privatisiert. Nach mehreren gescheiterten Verkaufsversuchen wurde die marode Tirrenia di Navigazione S.p.A. in A.S. von einem Bieterkonsortium privater Reedereien übernommen, zu denen unter anderem die direkten Konkurrenten Grimaldi Group, Grandi Navi Veloci SNAV (Marinvest) und MOBY gehören. Tirrenia bietet vor allem Fährverbindungen nach Sardinien und Sizilien an, unter anderem von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia und Cagliari sowie von Cagliari nach Palermo.
Der Verkauf der staatlichen Gesellschaft an die private Konkurrenz , die sich unter dem Namen „Compagnia italiana di navigazione“ (CIN) zusammengeschlossen hat, hat auf Sardinien massive Proteste ausgelöst. Denn nicht nur ein Großteil der Flotte, sondern auch die staatlichen Konzessionen und Fördermittel für Sardinienstrecken wurden gleich mitverkauft. Im Gegenzug übernehmen die Investoren ab Oktober mehr als 1300 Tirrenia-Mitarbeiter.
Der Vertragsabschluss erfolgte ohne Mitwirkung der Region Sardinien, die gegen den Verkauf vor Verwaltungs- und Zivilgerichten und bei der Europäischen Union Einspruch einlegen möchte. Die Inselregierung hatte eine Beteiligung von mindestens 25 Prozent an der Tirrenia und besondere Rechte im Verwaltungsrat der Reederei verlangt. Ugo Cappellacci, Gouverneur von Sardinien und Parteigenosse des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, dessen Transportminister die Privatisierung genehmigt hatte, drohte inzwischen, sein Parteibuch zurückzugeben.
Während Sarden und Regierung sich noch um die Zukunft der neuen Tirrenia streiten, loben die neuen Eigentümer den Kauf: Die Tirrenia kann zu einem Meister des Mittelmeers werden, sagte der Chef der Grimaldi Group, Manuel Grimaldi, dem Finanzblatt Milano Finanza. Grimaldi träumt nach der Restrukturierungsphase von neuen internationalen Verbindungen und denkt dabei auch an Fährschiffe nach Kuba und Florida. Zunächst sollen aber nicht benötigte Schiffe verkauft und der Qualitätsstandards auf den bestehenden Routen und Schiffen verbessert werden.
Ob die Übernahme der staatlichen Konkurrenz durch die kommerziellen Investoren, die bereits auf fast allen Tirrenia-Strecken eigene Liniendienste betreiben, für mehr Konkurrenz und günstigere Fährtickets sorgt, darf freilich bezweifelt werden. Zuletzt waren die Preise für Sardinien-Überfahrten massiv gestiegen. Die Regionalregierung hatte im Frühjahr zwei eigene Schifffahrtslinien nach Sardinien aufgesetzt, um mehr Wettbewerb in das Fährgeschäft auf die Mittelmeerinsel zu bringen. Noch bis 15. September pendeln unter der Regie der regionalen Schifffahrtsgesellschaft Saremar zwei Schiffe zwischen Golfo Aranci und Civitavecchia sowie Porto Torres und Savona Vado Ligure. Die Region denkt bereits darüber nach, auch nach Mitte September eigene Fährverbindungen mit Schwerpunkt Frachtverkehr anzubieten.
Nord-Sardinien und West-Korsika rücken näher zusammen: Ab sofort drei Fährüberfahrten pro Woche von Porto Torres nach Propriano
Die westkorsische Hafenstadt Propriano und die Industriestadt Porto Torres im Nordwesten Sardiniens werden seit dieser Woche dienstags, donnerstags und samstags miteinander verbunden. Die Fährschiffe der staatlichen französischen Fährgesellschaft SNCM bieten damit einmal mehr als bisher die vierstündige Überfahrt zwischen den beiden Nachbarinseln an. Die Passagier- und Frachtfähren legen jeweils dienstags, donnerstags und sonnabends um 7.30 Uhr in Propriano ab und kommen gegen 11.30 Uhr in Porto Torres an. Zurück geht es ab 14 Uhr mit Ankunft um 18 Uhr in Propriano. Die Fährverbindung, bei der es sich genaugenommen um eine Verlängerung der Überfahrt von Marseille nach Propriano handelt, ist neben der mehrmals täglich angebotenen Schnellfähren von Bonifacio nach Santa Teresa Gallura die einzige Möglichkeit, von Sardinien nach Korsika zu reisen.
Monumenti Aperti 2011: Am kommenden Wochenende starten die Tage des offenen Denkmals im Süden von Sardinien
Am kommenden Wochenende starten auf Sardinien die Tage des offenen Denkmals „Monumenti Aperti“.
Das Rendezvous mit der Kultur beginnt am kommenden 7. und 8. Mai 2011 in der Inselhauptstadt Cagliari, Capoterra, Sassari und Settimo San Pietro.
Die Initiative, die bis Ende Oktober besteht, nahm 1997 ihren Anfang in der Inselhauptstadt und hat sich in den vergangenen vierzehn Jahren zum Kulturereignis auf der ganzen Insel entwickelt.
Zwei Tage lang können Besucher, Schüler, Architektur-, Kunst- und Geschichtsliebhaber sich jeweils über die Sehenswürdigkeiten der teilnehmenden Städte informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten. Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von Einzelveranstaltungen ihre Städte vor.
Alle Termine und Gemeinden die an der Monumenti-Aperti Veranstaltung 2011 teilnehmen:
Moby Lines bietet für den Sommer 2011 Best Offer Angebote für Fähren und Fährverbindungen nach Sardinien
Damit der Urlaub nach Sardinien bereits beim Planen beginnt, hat die Fährgesellschaft Moby Lines für die kommende Saison eine Reihe von Best Offer Angeboten aufgelegt. Wer frühzeitig bucht, kann sparen und Fährverbindungen zum Schnäppchenpreis finden. Für eine vierköpfige Familie gibt es eine Überfahrt von Livorno nach Olbia im Nordosten der Insel beispielsweise schon ab 164,93* Euro. Wer lieber einen Abstecher über die Weltkulturerbe-Stadt Genua macht, kann von dort ab 202,35 Euro* sowie ab 192,10 Euro* günstig nach Olbia oder Porto Torres reisen. Vom sardischen Städtchen Santa Teresa die Gallura kann man hingegen ab 67,80 Euro* auf die französische Nachbarinsel Korsika übersetzen.
* Die angegebenen Preise gelten für jeweils 2 Erwachsene und 2 Kinder mit Auto, einfache Fahrt. Taxen und Zuschläge sind eingeschlossen. Best Offer Angebote haben eine limitierte Verfügbarkeit und können nicht zurückerstattet werden. Der Tarif ist auch für Fährpassagen nach Korsika und Elba verfügbar.
Ausgelaufenes Schweröl verschmutzt Nordwestküste Sardiniens – Situation eine Woche nach dem Unglück unter Kontrolle
Nach einer Havarie im Hafen von Porto Torres im Nordwesten Sardiniens, bei dem letzte Woche nach offiziellen Angaben 20 Kubikmeter Schweröl ins Meer gelangt sind, ist das Unglück nach Medienberichten unter Kontrolle. In dem nordwestsardischen Industriehafen war am 11. Januar 2011 beim Löschen eines Öltankers Treibstoff ins Meer gelangt. Auf 16 Kilometern Küste, von Fiume Santo bis Sorso, wurden weite Strandabschnitte mit Ölklumpen verschmutzt. Nach umfangreichen Reinigungsarbeiten seitens des Kraftwerksbetreibers und freiwilliger Helfer seien die größten Schäden eine Woche nach dem Unglück beseitigt, versichert der Energiekonzern E.ON. Der deutsche Stromkonzern betreibt in Fiume Santo bei Porto Torres zwei Ölkraftwerke. Ob es sich bei dem Unglück in Porto Torres um ein inzwischen unter Kontrolle gebrachtes Desaster mittleren Ausmaßes, eine Ölpest oder um eine Umweltkatastrophe handelt, darüber variieren die Darstellungen. Die ausgelaufene Menge Öl ist relativ klein, doch das Schweröl kann sich im Wasser um ein vielfaches seiner ursprünglichen Größe ausdehnen und so weite Teile der Küste und des Meeresbodens verschmutzen. Während die Präsidentin der Provinz Sassari, Alessandra Giudici, den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gebeten hat, über den Golf von Asinara den Umweltnotstand zu verhängen, behauptet der Kraftwerksbetreiber, die Situation sei unter Kontrolle. Weite Teile der Küste von Porto Torres bis Castelsardo sind nach Angaben von E.ON von der gröbsten Verschmutzung gereinigt. Wie die sardische Tageszeitung La Nuova Sardegna berichtet, wurden aber in den vergangenen Tagen Ölrückstände bis an der Küste von Santa Teresa Gallura im äußersten Nordosten Sardiniens gefunden. Reinigungstrupps seien bereits im Einsatz, so das Blatt weiter. In den kommenden Tagen sollen Tauchtrupps den Meeresboden vor Sardinien nach eventuellen Ölrückständen untersuchen. Erst dann können genauere Aussagen über die Ausmaße des Unglücks gemacht werden.
In der Zwischenzeit wird nach dem Schuldigen des Unglücks gesucht. Ob ein Leck in einer Ölleitung oder ein kaputter Öltank Schuld an dem Unglück sind, wird derzeit ermittelt. Überschattet werden die Untersuchungen von einer weiteren Havarie: Am Dienstag, den 18. Januar, lief mit Treibstoffresten verschmutztes Wasser aus einer alten Ölleitung, die Schadstoffe konnten aber von schwimmenden Barrieren weitgehend im Hafen eingegrenzt werden. Das Unglück in Porto Torres hat eine große Zahl von Bürgern mobilisiert. Nicht nur Einsatzteams des Energiekonzerns E.ON, sondern auch zahlreiche Anwohner haben sich an den Säuberungsaktionen entlang der Küste beteiligt und die krebserregende Ölmasse von den Stränden geschaufelt und von den Felsen gekratzt. Die Aktionskünstler-Gruppe ex-Q hat mit einem großen Wal, der aus mit geborgenen Ölklumpen gefüllten Plastiktüten geformt wurde, auf die Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht. Während die nationalen italienischen Medien nur am Rande von dem Unglück berichten, organisieren sich Umwelt- und Tierschützer im Internet und protestieren gegen das Vertuschen. Die Proteste richten sich vor allem gegen den deutschen Energiekonzern und die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen in Porto Torres, einem der wichtigsten Fähr- und Industriehäfen der Mittelmeerinsel. Schon seit Jahren ist vielen Bürgern und Politikern die Kraftwerksgruppe im Nordwesten Sardiniens ein Dorn im Auge. Die beiden Ölkraftwerke aus den 1980-er Jahren seien weder zeitgemäß noch mit dem Umweltschutz vereinbar, heißt es. Die Ölkraftwerke, die ihren Kraftstoff über Tankschiffe geliefert bekommen, liegen in Sichtweite zu einem der wichtigsten Naturschutzgebiete der Insel, dem Parco Nazionale dell’Asinara. Das einmalige Schutzgebiet wurde nur durch günstige Winde vor einer Katastrophe verschont. Ein Kohlekraftwerk ist in Porto Torres bereits genehmigt, aber noch nicht im Bau.
Wenn die Arbeit zum Kampf wird: Fotoausstellung zur Arbeitsmarktsituation auf Sardinien
Unter dem Titel „Eroi, quando il lavoro diventa una Battaglia“ (dt. Helden, wenn die Arbeit zum Kampf wird) stellen zwei sardische Fotografen die Bildergebnisse ihrer Fotorecherche über die dramatische Arbeitsmarktsituation auf Sardinien vor. Auf ihrer Fotoreise im Norden und Süden der Insel haben Roberto Cadeddu und Fiorella Sanna die Arbeitsmarktsituation und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Petrochemie-Anlage Vinyls in Porto Torres und des Call Centers VOL2 in Cagliari erkundet.
Für ihre Bildserie näherten sich die sardischen Fotografen der Welt der Arbeiter und Angestellten. In ihren eindringlichen, dokumentarischen Bildern entstand ein authentisches Bild der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation der Beschäftigten: Durch die schwierigen Anforderungen der Weltmärkte, Zeitdruck, mangelnde Absicherung und Überwachung am Arbeitsplatz schauen die meisten einer ungewissen Zukunft entgegen.
Die Fotoschau wurde am 7. Juli um 20 Uhr in der Galerie MK Spazio Cultura in der Inselhauptstadt Cagliari eröffnet und wird bis zum 18. Juli 2010 zu sehen sein.
Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des MK Spazio Cultura dienstags bis sonntags von 19.00 bis 22.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen.
Ausstellungsort: MK Spazio Cultura, Via santa Croce 9, Cagliari
Streik von Tirrenia und Saremar am 6. und 7. Juli 2010: Tirrenia steht zum Verkauf und wird warscheinlich von der Region Sizilien übernommen.
Die halbstaatliche Fährgesellschaft Tirrenia steht seit September letzten Jahres zum Verkauf. Die Reederei mit Sitz in Neapel soll, ähnlich wie schon vor zwei Jahren die Fluggesellschaft Alitalia, in einem Bieterverfahren verkauft werden. Obwohl die Konkurrenten Moby Lines und Grandi Navi Veloci zunächst Interesse an der Fährgesellschaft zeigten, nahmen sie bisher nicht an dem Bieterverfahren teil. Einziger ernsthafter Interessent ist zur Zeit die Region Sizilien, die mit einer eher symbolischen Summe von 10 Millionen Euro die 44 Langstrecken-Schiffe mit einem Bilanzwert von 855 Millionen Euro, das Personal, Streckenmonopole und garantierte staatliche Zuwendungen von 72,6 Millionen Euro pro Jahr bis 2022 übernehmen will. Da dies den Mitarbeitern und Gewerkschaften schwer auf den Magen schlägt, haben sie zuerst einmal einen Streik angekündigt: vom 6. Juli 2010 an fahren ab 16.00 für 24 Stunden keine Tirrenia-Schiffe; auf Sardinien werden die Saremar-Verbindungen von und nach Carloforte, La Maddalena und Korsika ab 6. Juli, 0 Uhr, für 24 Stunden ausgesetzt. Garantiert werden nur die Überfahrten, die in den Fährplänen mit dem Hinweis „collegamento garantito in caso di sciopero“ gekennzeichent sind.
Die Tirrenia betreibt ganzjährig staatlich subventionierte Verbindungen von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia, Arbatax und Cagliari. Außerdem gehören zu der Aktiengesellschaft die regionalen Fährgesellschaften Toremar (Toskana), Caremar (Kampanien), Siremar (Sizilien) und die sardische Saremar, die die Fähren von Sardinien nach Carloforte, La Maddalena und nach Korsika betreibt. Diese Regionalgesellschaften sollen an die Regionen gehen. Sardinien hat bereits Interesse geäußert, Personal und Schiffe an den Standorten Portovesme, Palau und Santa Teresa Gallura zu übernehmen. Die bis zu vierzig Jahre alten Schiffe könnten künftig unter der Flagge der sardischen Transportgesellschaft Arst fahren. Dem Transportkoloss aus Cagliari wurden erst zu Beginn des Jahres 2009 alle regionalen Verkehrsgesellschaften der Insel einverleibt. Die "arst TRASPORTI REGIONALI DELLA SARDEGNA" wäre damit erstmals auch im Schiffsverkehr tätig.
Die Tirrenia, die seit 1936 Verbindungen vom Festland nach Sizilien, Sardinien und nach Albanien anbietet, gilt als marode und hochverschuldet. Den knapp 360 Millionen Euro Nettovermögen der Firmengruppe stehen nach Angaben von Reuters Italia mehr als 752 Millionen Euro Schulden gegenüber. In den letzten Jahren haben die Napoletaner vor allem auf den Sardinien-Strecken starke private Konkurrenz von Moby Lines, Sardinia Ferries, GNV, Snav und Grimaldi Lines bekommen. Lediglich die wenig attraktiven Verbindungen nach Arbatax und Cagliari und von Sardinien nach Sizilien stehen noch unter dem Monopol der Tirrenia. Was mit den Sardinien-Strecken der Tirrenia geschieht, sollte die Fährgesellschaft tatsächlich von Sizilien aufgekauft werden, ist ungewiss. Auf der einen Seite gehören die Strecken von Genua und Livorno nach Olbia und Porto Torres zu den profitabelsten Fährstrecken im Mittelmeer und wären deshalb für Investoren interessant. Auf der anderen Seite hat die Region Sizilien ein Interesse an der Tirrenia-Holding vornehmlich wegen der von ihr garantierten Verbindungen in die eigene Region. Die weiß-blauen Ozeanriesen der Tirrenia betreiben die profitable Strecke Neapel-Palermo sowie mit der Tochtergesellschaft Siremar Strecken auf die Pegalischen und Äolischen Inseln.
Günstige Fährpreise für Sardinien-Überfahrten an Pfingsten mit Moby Lines
Die Fährgesellschaft Moby Lines bietet jetzt noch günstige Sardinien-Überfahrten für die Pfingstferien an. Wie die Fährgesellschaft heute in Wiesbaden mitteilte, sind selbst zu begehrten Eckterminen noch günstige Preise zu den drei Destinationen Sardinien, Korsika und Elba verfügbar. Sonderpreise gibt es sowohl für Überfahrten mit dem Auto als auch mit dem Wohnmobil. Hier einige Preisbeispiele für die Pfingstferien (inkl. Steuern und Gebühren, Angaben von Moby Lines):
Sardinien: 23.5. - 4.6.2010 Livorno – Olbia 295 Euro für zwei Erwachsene und ein Kind (10 Jahre) mit Wohnmobil (unter 6 Metern Länge und ohne Überhöhe) Korsika: 22.5. - 5.6.2010 Livorno – Bastia 265 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder (8 + 11 Jahre) mit dem Auto (bis 5 Metern Länge)
Mehr Informationen und Links zur Anreise mit der Fähre nach Sardinien finden Sie auf unserer Anreise-Seite.
Nächste Woche Buchungsstart bei GNV: Komfortable Fähren von Genua nach Porto Torres und Olbia ab 12.01.2010 buchbar
Grandi Navi Veloci (GNV) bietet mit seinen komfortablen Luxusfähren die vielleicht exklusivste Möglichkeit, per Schiff nach Sardinien zu reisen. Die Schiffe mit Swimmingpool, Wellness-Center, Disco, Kino und Einkaufsmeile bieten seit letztem Jahr außerdem Kabinen speziell für Hund und Herrchen. Die GNV eröffnet ihre Buchungssaison traditionell zu Beginn des neuen Jahres zum Namenstag des Firmengründers Aldo Grimaldi am 10. Januar. Da der Tag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, starten die Systeme 2010 allerdings erst am 12. des Monats - dann sind die Verbindungen von Genua nach Nordsardinien über die Website gnv.it sowie über Reisebüros buchbar.
Zur Saison 2010 verspricht GNV neue Services an Bord und wettbewerbfähige Preise und möchte sich damit bei den Fährtarifen den Wettbewerbern von Moby Lines und Sardinia Ferries Konkurrenz machen, aber weiterhin den besten Service bei den Überfahrten nach Sardinien anbieten. Ein Preisvergleich mit Grimaldi lohnt sich auf jeden Fall: Die Reederei aus Genua fährt die Strecken Genua-Porto Torres und Genua-Olbia in Konkurrenz mit der halbstaatlichen Tirrenia und der privaten Reederei Moby.
Nach einem großen Juwelenraub an der Costa Smeralda Anfang August 2009 wurde die Polizei gestern in Porto Torres fündig
Laut Mitteilung der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“ wurde ein Großteil der Anfang August 2009 in Porto Cervo gestohlenen Schmuckstücke einer saudiarabischen Prinzessin gestern auf einer Fähre im Hafen von Porto Torres gefunden. Die Polizei hat die Juwelen in einem Versteck in der Kabine eines Schiffes entdeckt, das von Sardinien in Richtung Civitavecchia auslaufen sollte. Den leeren Tresor, in dem sich die Preziosen befanden, hatten die Beamten bereits vor 15 Tagen gefunden.
Der Juwelenraub hatte im Sommer für große Aufregung gesorgt und hätte es fast zu einem handfesten diplomatischen Zwischenfall gebracht. Die saudiarabische Prinzessin Bhaina, Tochter des Vizekönigs von Saudi Arabien, verbrachte Anfang August ihren Urlaub in einem Luxushotel an der Costa Smeralda, als Räuber in der Nacht vom 5. auf den 6. August 2009 in ihre Suite eindrangen und den Tresor mit Schmuck im Wert von etwa 11 Millionen Euro erbeuteten. Wütend verließ die 35-jährige Prinzessin das Hotel und überließ den italienischen Sicherheitsdiensten, Polizei und Carabinieri die Ermittlungen. Selbst der Militärattache der saudiarabischen Botschaft reiste sofort an, um die Untersuchungen zu verfolgen. Der Fund von gestern hat das Verhältnis zu Saudi Arabien nun weitgehend entspannt.
Porto Torres: Unzureichende Beschilderungen und neue Hafenmolen sorgen für Verwirrung
Wer derzeit mit der Fähre am nordwestsardischen Porto Torres an- oder abreist, sollte sich auf Verwirrung einstellen: Vor knapp einem Monat wurde eine neue Hafenmole eingeweiht, doch Infrastruktur und Hafenbüros stehen an der alten Stelle. In Porto Torres legen zahlreiche Genua-Fähren an: ganzjährig die täglichen Genua-Fähren von Tirrenia, mehrmals wöchentlich die Grandi Navi Veloci, und zur Saison außerdem die Moby. Hinzu kommen noch die Sncm-Fähren nach Frankreich und die Grimaldi mit Ziel Barcelona und Civitavecchia. Fast jede Fähre legt an einer anderen Mole an – und je nach Wind und Wetter kann der Kapitän und das Hafenamt den Anlegesteg kurzfristig ändern.
Die neue Hafenmole in Porto Torres
Zur Zeit sehen die Fährpläne folgende Anlegestege vor:
- GNV Grandi Navi Veloci, Tirrenia und Moby, jeweils aus Genua: Molo Nuovo - Grimaldi Lines aus Barcelona und Civitavecchia: Industriehafen (Porto Industriale) - Sncm aus Marseille, Toulon, Ajaccio und Propriano: Handelshafen (Porto Commerciale)
Die Ticketbüros von Tirrenia, GNV und Moby befinden sich allerdings noch an der alten Anlegestelle im Industriehafen. Da die verschiedenen Molen zur Zeit noch nicht ausgeschildert sind, sollte man deshalb lieber eine Viertelstunde eher als sonst am Hafen auftauchen und von Weitem nach dem Schiff der Gesellschaft Ausschau halten, mit der man abfährt.
Grimaldi Lines: Neue Fährverbindung von Porto Torres nach Civitavecchia und Barcelona
Die italienische Fährgesellschaft Grimaldi Lines bietet ab diesem Sommer zwei neue Verbindungen nach Sardinien an: Von Civitavacchia bei Rom und vom spanischen Barcelona aus geht es in Richtung Porto Torres in Nord-Sardinien. Die Strecken sind jetzt schon buchbar.
Grimaldi Lines ist eine italienische Reederei und wurde im Jahre 1945 gegründet. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Fährgesellschaft Grandi Navi Veloci, die Porto Torres und Olbia mit Genua verbinden.Seit einigen Jahren bietet die Grimaldi Lines unter der Marke Grimaldi Ferries Fährservice an. Grimaldi Lines verfügt darüber hinaus über eine der größten Flotten von Multipurpose-Containerschiffen im westlichen Mittelmeer.
Mit Grandi Navi Veloci 2009 nach Sardinien: Angebote für Familien und Tierliebhaber
Die Fährgesellschaft Grandi Navi Veloci diese Woche ihren Fahrplan 2009 zur Buchung freigegeben. Für Insel-Freunde besonders interessant: Wer rechtzeitig bucht, kann auf den luxuriösen Fähren des Reederers viel Geld sparen! Denn für die Sardinien-Strecken von Genua nach Porto Torres und Olbia gibt es zahlreiche Sonderangebote für Familien mit Kindern: Kinder bis 4 Jahre reisen kostenlos und dank spezieller Angebote reisen auch Kinder bis 12 Jahre für nur die Hälfte des Erwachsenen-Preises. Auch Hundebesitzern bietet GNV im neuen Jahr viele Vorteile: Auf den Fähren wurde eine spezielle Hunde-Zone eingerichtet und alle vierbeinigen Freunde bekommen ein kleines Willkommens-Geschenk.