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Sommer-Fähren nach Sardinien: Saremar-Überfahrten von Savona Vado Ligure nach Porto Torres und zurück ab sofort buchbar
Saremar, eine Fährgesellschaft im Besitz der Region Sardinien, bietet wie im vergangenen Jahr auch für die Sommersaison 2012 wieder Sardinien-Überfahrten an.
Die Fracht- und Personenfähren, die bereits seit dem 1. Mai im Sommerfahrplan von Civitavecchia (bei Rom) nach Olbia an die Costa Smeralda fahren, sind ab sofort auch ab dem Hafen Vado Ligure bei Savona buchbar.
Die vor allem für Urlauber aus Mitteleuropa attraktive Strecke wird ab 1. Juni 2012 und vorerst nur bis Mitte September angeboten. Auf den Schiffen wird voraussichtlich auch der Service Camping an Bord angeboten, allerdings sind Details darüber weder auf der offiziellen Website noch über das Call Center verfügbar.
Die Tickets der Saremar sind derzeit ausschließlich über die Website der Region Sardinien buchbar (nur Italienisch).
Übersicht über alle Sardinien-Fähren
Die wichtigsten Verbindungen von Nord- und Mittelitalien nach Sardinien im praktischen ÜberblickLabels: billige fähren, camping an bord, flotta sarda, Fährverbindung nach Porto Torres, saremar, tirrenia, vado ligure
Sardinien-Fähren: Sommerfahrplan der Saremar von Civitavecchia nach Olbia und retour ab sofort buchbar
 Die Saremar, eine Fährgesellschaft im Besitz der Region Sardinien, bietet wie im vergangenen Jahr auch für die Sommersaison 2012 wieder Sardinien-Überfahrten zu Festpreisen an.
Die Fracht- und Personenfähren, die ab dem 1. Mai im Sommerfahrplan von der kleinen, bei Rom liegenden Hafenstadt Civitavecchia nach Olbia an die Costa Smeralda fahren, sind seit vergangenem Donnerstag, den 5. April 2012 buchbar. Die Verbindung wird bis zum 15. September 2012 täglich angeboten.
Auch die vor allem für Urlauber aus Mitteleuropa attraktive Strecke von Savona Vado Ligure nach Porto Torres und retour wird in diesem Jahr wieder angeboten, ist vorerst aber noch nicht buchbar. Der Sommerfahrplan soll bis Ende April 2012 freigeschaltet werden.
Die Preise für die Tickets nach Sardinien sind bei den Saremar-Überfahrten festgelegt und orientieren sich nicht nach der Nachfrage: Auf der Strecke Civitavecchi-Olbia gibt es die 4-Personen-Innenkabine außerhalb der Saison schon ab 34,43 Euro; ein Fahrzeug bis 4 Metern Länge kostet derzeit hingegen zwischen 32 und 42 Euro.
Die Tickets der Saremar sind derzeit ausschließlich über die Website der Region Sardinien buchbar (nur Italienisch).
Mit den von der Region angemieteten Fährschiffen will die Regionalregierung auch in diesem Jahr wieder gegen die hohen Fährpreise angehen, welche die Überfahrten auf die italienische Mittelmeerinsel seit dem letzten Jahr stark verteuert haben.
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EU-Komission untersucht Tirrenia-Verkauf: Brüssel prüft Beihilfen für die ehemalige staatliche Fährgesellschaft
Die Komission der Europäischen Union hat ein Prüfverfahren gegen staatliche Fördermaßnahmen zugunsten der Fährgesellschaft Tirrenia eingeleitet. Die erst im letzten Jahr privatisierte Tirrenia‑Gruppe erhält für den Fährbetrieb unter anderem nach Sardinien staatliche Beihilfen, die zu einem unangemessenen Wettbewerbsvorteil führen könnten, so die EU-Komission in einer Pressemitteilung.
Tirrenia bietet vor allem Fährverbindungen nach Sardinien und Sizilien an, unter anderem von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia und Cagliari sowie von Cagliari nach Palermo.
Nach mehreren gescheiterten Verkaufsversuchen wurde die marode "Tirrenia di Navigazione S.p.A. 2011 in A.S." von einem Bieterkonsortium privater Reedereien übernommen, zu denen unter anderem die d irekten Konkurrenten Grimaldi Group, Grandi Navi Veloci SNAV (Marinvest) und MOBY gehören. Die Anwälte der neuen Eigentümer haben jetzt elf Wochen Zeit, um zu den Vorwürfen aus Brüssel Stellung zu nehmen, meldet das italienische Wirtschaftsblatt Il Sole 24 Ore.
Der Verkauf der staatlichen Gesellschaft an die private Konkurrenz, die sich unter dem Namen „Compagnia italiana di navigazione“ (CIN) zusammengeschlossen hat, umfasst nicht nicht nur einen Großteil der Flotte, sondern auch die staatlichen Konzessionen und Fördermittel für Sardinienstrecken. Das Prüfverfahren der EU richtet sich nicht direkt gegen die Privatisierung und das Risiko der Monopolbildung im Sardinien-Fährverkehr, sondern in erster Linie gegen die Fördermaßnahmen in Millionenhöhe. Brüssel vermutet nämlich, dass sich auch andere Investoren am Bieterprozess für die Tirrenia beteiligt hätten, wären diese Fördermaßnahmen transparenter gemacht worden.
Der Verkauf der staatlichen Gesellschaft an die private Konkurrenz hatte auf Sardinien massive Proteste ausgelöst. Der Vertragsabschluss erfolgte ohne Mitwirkung der Region, die gegen den Verkauf vor Verwaltungs- und Zivilgerichten und bei der Europäischen Union Einspruch eingelegt hat. Die Inselregierung hatte eine Beteiligung von mindestens 25 Prozent an der Tirrenia und besondere Rechte im Verwaltungsrat der Reederei verlangt.
Die Region Sardinien, die im Rahmen der Umstrukturierung der Tirrenia‑Gruppe Eigentümerin der ehemaligen Tirrenia-Regionaltochter Saremar wurde, hatte 2011 deshalb kurzerhand selbst den Fährbetrieb von Sardinien auf den italienischen Kontinent aufgenommen. N ach einer Winterpause fahren die Saremar-Fähren derzeit täglich außer sonnabends von Civitavecchia bei Rom nach Olbia und zurück, und das zum Festpreis. Für die Sommersaison ist der Betrieb weiter Sardinienstrecken, unter anderem nach Nord- und Süditalien, geplant. Weitergehende Details sind aber noch nicht bekannt.
Die Pressemitteilung der EU-Komission in deutscher Sprache: Staatliche Beihilfen: Kommission prüft italienische Unterstützung für ehemalige Tirrenia-Gruppe
Il Sole 24 Ore: Bruxelles blocca la cessione Tirrenia
Mehr aktuelle Informationen zu Saremar
Sardinien-Fähren im Überblick
Labels: beihilfen, Brüssel, eu komission, fähren nach sardinien, konkurrenz, monopol, sardinien fähren, saremar, tirrenia
Sardinien-Fähren der Saremar von Civitavecchia nach Olbia – zunächst bis Ende April 2012 buchbar
 Die Saremar, eine Fährgesellschaft im Besitz der Region Sardinien, will auch 2012 wieder Sardinien-Überfahrten zu Festpreisen anbieten. Bereits ab 16. Januar 2012 fahren die beiden Fracht- und Personenfähren "SCINTU" und "DIMONIOS", beide seit 2011 im Dienst der Region, von Civitavecchia (bei Rom) nach Olbia. Die Verbindung wird täglich außer samstags angeboten.
Die Strecke von Lazien nach Nordsardinien wird zunächst ab Mitte Januar und bis 30. April 2012 angeboten, Überfahrten für die Sommersaison sollen demnächst freigeschaltet werden. Ob 2012 auch die zur letzten Saison aufgenommene und vor allem für Urlauber aus Mitteleuropa attraktive Strecke Savona Vado Ligure- Porto Torres angeboten wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
Die Preise für die Tickets nach Sardinien sind bei den Saremar-Überfahrten festgelegt und orientieren sich nicht nach der Nachfrage: Die 4-Personen-Innenkabine gibt es schon für 40 Euro plus Deckpassage, ein Fahrzeug bis 4 Metern Länge kostet bei Saremar derzeit ebenfalls 40 Euro Festpreis. Die Tickets der Saremar sind derzeit ausschließlich über die Website http://www.regione.sardegna.it/saremar/prenotazioni/
buchbar (nur Italienisch).
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Sardinien-Fähren: Die private Konkurrenz kauft die staatliche Tirrenia, Region will auch im Winter eigene Fähren anbieten
Italien hat in dieser Woche seine staatliche Schifffahrtsgesellschaft Tirrenia privatisiert. Nach mehreren gescheiterten Verkaufsversuchen wurde die marode Tirrenia di Navigazione S.p.A. in A.S. von einem Bieterkonsortium privater Reedereien übernommen, zu denen unter anderem die direkten Konkurrenten Grimaldi Group, Grandi Navi Veloci SNAV (Marinvest) und MOBY gehören. Tirrenia bietet vor allem Fährverbindungen nach Sardinien und Sizilien an, unter anderem von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia und Cagliari sowie von Cagliari nach Palermo. Der Verkauf der staatlichen Gesellschaft an die private Konkurrenz , die sich unter dem Namen „Compagnia italiana di navigazione“ (CIN) zusammengeschlossen hat, hat auf Sardinien massive Proteste ausgelöst. Denn nicht nur ein Großteil der Flotte, sondern auch die staatlichen Konzessionen und Fördermittel für Sardinienstrecken wurden gleich mitverkauft. Im Gegenzug übernehmen die Investoren ab Oktober mehr als 1300 Tirrenia-Mitarbeiter.  Der Vertragsabschluss erfolgte ohne Mitwirkung der Region Sardinien, die gegen den Verkauf vor Verwaltungs- und Zivilgerichten und bei der Europäischen Union Einspruch einlegen möchte. Die Inselregierung hatte eine Beteiligung von mindestens 25 Prozent an der Tirrenia und besondere Rechte im Verwaltungsrat der Reederei verlangt. Ugo Cappellacci, Gouverneur von Sardinien und Parteigenosse des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, dessen Transportminister die Privatisierung genehmigt hatte, drohte inzwischen, sein Parteibuch zurückzugeben. Während Sarden und Regierung sich noch um die Zukunft der neuen Tirrenia streiten, loben die neuen Eigentümer den Kauf: Die Tirrenia kann zu einem Meister des Mittelmeers werden, sagte der Chef der Grimaldi Group, Manuel Grimaldi, dem Finanzblatt Milano Finanza. Grimaldi träumt nach der Restrukturierungsphase von neuen internationalen Verbindungen und denkt dabei auch an Fährschiffe nach Kuba und Florida. Zunächst sollen aber nicht benötigte Schiffe verkauft und der Qualitätsstandards auf den bestehenden Routen und Schiffen verbessert werden. 
Ob die Übernahme der staatlichen Konkurrenz durch die kommerziellen Investoren, die bereits auf fast allen Tirrenia-Strecken eigene Liniendienste betreiben, für mehr Konkurrenz und günstigere Fährtickets sorgt, darf freilich bezweifelt werden. Zuletzt waren die Preise für Sardinien-Überfahrten massiv gestiegen. Die Regionalregierung hatte im Frühjahr zwei eigene Schifffahrtslinien nach Sardinien aufgesetzt, um mehr Wettbewerb in das Fährgeschäft auf die Mittelmeerinsel zu bringen. Noch bis 15. September pendeln unter der Regie der regionalen Schifffahrtsgesellschaft Saremar zwei Schiffe zwischen Golfo Aranci und Civitavecchia sowie Porto Torres und Savona Vado Ligure. Die Region denkt bereits darüber nach, auch nach Mitte September eigene Fährverbindungen mit Schwerpunkt Frachtverkehr anzubieten.
Übersicht alle Fährverbindungen nach Sardinien (nach Fährgesellschaften)
Alle Fährhäfen im Überblick
Labels: Aeroporto Olbia Costa Smeralda, anreise per fähre, billige fähre, Fähre Genua Olbia, GNV, moby, porto torres, saremar, silvio berlusconi, tirrenia, ugo cappellacci
Neue Sardinien-Fähren der Saremar: Ab sofort auch Savona-Porto Torres buchbar
 Die Sommerfähren der sardischen Fährgesellschaft Saremar sind ab sofort auch auf der Strecke Porto Torres - Vado Ligure (bei Savona) buchbar. Das Fährschiff „Dimonios“ bietet viermal pro Woche Tag- und Nachtüberfahrten von Nordwestsardinien nach Ligurien an. Die Überfahrt ab Vado Ligure ist besonders für Reisende aus Deutschland uns der Schweiz attraktiv: Der kleine Fährhafen, von dem auch die Fähren der Corsica Sardinia Ferries in Richtung Korsika ablegen, liegt nur etwa 50 Kilometer von Genua entfernt. Fähren und Fährhäfen auf und nach Sardinien auf einer größeren Karte anzeigenDie Preise für die Tickets nach Sardinien sind bei den Saremar-Überfahrten festgelegt und orientieren sich nicht nach der Nachfrage: Die 4-Personen-Innenkabine gibt es schon ab 58 bis maximal 75 Euro, ein Fahrzeug bis 4 Metern Länge kostet bei Saremar in der Hochsaison maximal 86 Euro. Auf der etwa 10-stündigen Überfahrt gibt es außerdem Rabatte für auf Sardinien geborene oder gemeldete Passagiere. Die Strecke wird zunächst ab 22 Juni und bis 15. September 2011 angeboten und ist ausschließlich über die Website http://www.regione.sardegna.it/saremar/ buchbar (nur Italienisch). Bereits seit mehreren Wochen kann die neue Saremar-Strecke Olbia-Civitavecchia (bei Rom) gebucht werden. Nach Buchungseröffnung kam es zu einem teilweise turbulenten Ansturm auf die Buchungs-Website. Innerhalb einer Woche seien für die Strecke von Olbia nach Civitavecchia schon mehr als 4000 Tickets verkauft worden, berichtete der sardische Tourismus-Beigeordnete Luigi Crisponi. Mit den von der Region angemieteten Fährschiffen will die Regionalregierung gegen die hohen Fährpreise angehen, welche die Überfahrten auf die italienische Mittelmeerinsel in diesem Jahr stark verteuert haben. Für Urlauber, die bis 3. Juli 2011 nach Sardinien reisen, hält die Region Sardinien deshalb auch eine Sondervergütung bereit: Mit dem Bonus Sardo Vacanza erstattet die Inselregierung Urlaubern bis zu 90 Euro ihres Fährtickets. Allerdings müssen dazu nach dem Urlaub alle Unterlagen an das Tourismusamt der Insel geschickt werden. Welcher Abfahrtshafen ist der beste? Fährhäfen in Richtung und auf SardinienAlle Fährstrecken in der ÜbersichtPreisvergleichs-Tool: Alle Preise von Tirrenia, MOBY Lines und Corsica Ferries auf einen BlickBonus Sardo Vacanza – Die Region Sardinien zahlt bis zu 90 Euro Bonus für FähranreiseLabels: anreise per fähre, billige fähre, bonus sardo vacanza, civitavecchia, Fährverbindung nach Porto Torres, Genua, rabatt, saremar, savona, vado ligure
Sardinien-Fähren der Region: Ab Mitte Juni von Nordsardinien nach Ligurien und Latium. Wettbewerbsbehörde leitet Kartell-Verfahren gegen Reedereien ein
Von Golfo Aranci zweimal täglich nach Civitavecchia (Latium) und von Porto Torres viermal pro Woche ins ligurische Vado Ligure (bei Savona, etwa 50 Kilometer von Genua entfernt): Das sind die neuen Fährverbindungen, die die Region Sardinien ab 15. beziehungsweise 20. Juni 2011 anbietet. Die über die regionale Fährgesellschaft Saremar vertriebenen Tickets sollen ab 21. Mai 2011 buchbar sein.
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Die beiden Fähren werden eigens für die Sardinien-Überfahrten mit dem Insel-Logo angestrichen (Computergrafik, Regione Autonoma della Sardegna) |
Mit den von der Region angemieteten Fährschiffen will die Regionalregierung gegen die hohen Fährpreise angehen, welche die Überfahrten auf die italienische Mittelmeerinsel in diesem Jahr stark verteuert haben. Die Tarife der Regionalfähren sollen demnach auch weit unter den derzeitigen Marktpreisen liegen. Wie der sardische Gouverneur Ugo Cappellacci am vergangenen Donnerstag, den 19. Mai 2011 erklärte, sollen die Preise zum Beispiel auf der Strecke von Civitavecchia nach Golfo Aranci (Olbia) bei 21 Euro bis 35 Euro für die Deckpassage, zwischen 50 und 60 Euro für das Auto sowie zwischen 45 und 65 Euro für eine Kabine liegen. Gefahren wird mit zwei Fährschiffen für 836 Passagiere und bis zu 250 Autos, die 2009 überholt wurden und extra für die Sardinien-Verbindungen umgetauft werden.
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Fährparade im Hafen Olbia: Die Gesellschaften sollen 2011 ihre Preise abgesprochen haben |
In der Zwischenzeit hat sich die italienische Wettbewerbsbehörde in die Diskussion um gestiegene Fährpreise nach Sardinien eingeschaltet. Alle vier privaten Reedereien, die Verbindungen auf die Urlaubsinsel anbieten, also Grandi Navi Veloci, MOBY Lines, SNAV und Corsica Sardinia Ferries, werden Kartellabsprachen nachgesagt. Während Verbauerverbände von Preiserhöhungen von über 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sprechen, behaupten die Fährgesellschaften, nicht die Preise seien gestiegen, sondern es gebe in diesem Jahr nur weniger Sonderangebote. Die gestiegenen Ölpreise habe den Reedereien keine andere Wahl gelassen, als die Preisschlachten der letzten Jahre mit Ein-Euro-Tarifen, Jackport-Angeboten und Schnäppchen-Tickets zu beenden. Website der SaremarExklusiv bei uns auf Facebook: Rendering-Bilder der neuen Sardinien-FlotteMehr Informationen zu Fähren nach SardinienWelcher Abfahrtshafen ist der beste? Fährhäfen in Richtung und auf SardinienAlle Fährstrecken in der ÜbersichtPreisvergleichs-Tool: Alle Preise von Tirrenia, MOBY Lines und Corsica Ferries auf einen BlickLabels: civitavecchia, Corsica Sardinia Ferries, golfo aranci, grandi navi veloci, kartell, moby lines, neue fährverbindungen, olbia, saremar, savona, snav, sonderangebote, ugo cappellacci
Bonus Sardo Vacanza – Die Region Sardinien zahlt bis zu 90 Euro Bonus für Fähranreise
Die Region Sardinien erstattet Sardinien-Urlaubern einen Teil ihrer Fährtickets zurück. Reisende, die vom 2. Mai bis 3. Juli 2011 auf Sardinien mindestens drei Nächte in registrierten Hotels, Residenzen, Campingplätzen, Feriendörfern oder Agriturismi übernachtet haben, können den Bonus beantragen. Die Gutschrift wird für mindestens 2 Urlauber mit 60 Euro und maximal drei Reisende mit 90 Euro vergütet. Antragsberechtigt sind EU-Bürger, die mindestens zu zweit reisen. Alleinreisende und Urlauber aus der Schweiz sind von der Bonuszahlung also ausgeschlossen. Anders als zunächst angekündigt, wird der Bonus auch für internationale Fährverbindungen ausgezahlt: Also auch Reisende von und nach nach Bonifacio, Marseille und Barcelona können den Bonus beantragen. Der Bonus wird nicht, wie zunächst geplant, von Verbraucherschutzverbänden und Tourismusorganisationen ausgezahlt, sondern muss beim Tourismusbeigeordneten der Region beantragt werden.
Um die Erstattung zu beantragen, müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:
- Fährticket der einfachen Überfahrt, für die der Bonus beantragt wird, ausgestellt auf die Personen, für die der Bonus beantragt wird. Es muss das Original eingereicht werden.
- Original der Rechnung (fattura oder ricevuta fiscale) der Unterkunft über mindestens drei Übernachtungen. Aus der Rechnung müssen alle Namen der Personen hervorgehen, für die der Bonus beantragt wird. Wurde der Aufenthalt über einen Reiseveranstalter (agenzia di viaggio oder Tour Operator) gebucht, muss man die Unterkunft bitten, für mindestens zwei Personen eine Rechnung über 3 Übernachtungen mit Null Euro Rechnungsbetrag (“fattura a importo zero” che attesti il soggiorno di almeno 2 persone per almeno 3 giorni) beantragt werden. Es reicht nicht aus, Voucher und Rechnungen von Reiseveranstaltungen einzureichen. Die Unterkunft muss nach dem Regionalgesetz legge regionale n. 22/84 klassifiziert sein, was bei den meisten Hotels, Campingplätzen und Agriturismi der Fall ist. Urlauber, die ihre Ferien in Privatunterkünften und privaten Ferienwohnungen verbracht haben, sind also von der Bonuszahlung ausgeschlossen.
- Das komplett ausgefüllte Antragsformular, das in den Hafenbüros ausliegt oder auf der Website der Region Sardinien auf Italienisch und in Kürze auch auf Englisch heruntergeladen werden kann. Wenn der Antragssteller nicht über eine italienische Steuernummer (Codice Fiscale/CF) verfügt, kann alternativ auch die Versicherungsnummer der Grünen Versicherungskarte des Fahrzeugs eingetragen werden. Dazu muss im Antragsformular CF durchgestrichen und mit „Codice Carta Verde“ überschrieben werden.
Nur wenn die Unterlagen vollständig sind und das Antragsformular lückenlos ausgefüllt wurde, wird der Bonus gewährt. Eventuell fehlende Dokumente können nicht nachgereicht werden. Insgesamt stehen Bonuszahlungen für maximal 2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Anträge werden nach Eingang bearbeitet, bis die Mittel ausgeschöpft sind. Spätestens 10 Tage nach Bearbeitung soll das Geld dann beim Empfänger ankommen. Das kann also dauern. Unterlagen müssen bis spätestens 30. Juli 2011 per Einschreiben mit Rückschein an folgende Adresse gesandt werden:
Regione Autonoma della Sardegna Agenzia Sardegna Promozione viale Trieste 115 I – 09123 Cagliari
Auf dem Umschlag muss gut sichtbar "Bonus Sardo Vacanza" vermerkt werden.
Wenn während des Sardinien-Aufenthalts in mehr als einer Unterkunft jeweils mindestens drei Nächte übernachtet wurde, kann der Bonus theoretisch zweimal, einmal für die Hinfahrt und einmal für die Rückfahrt, beantragt werden. Wichtig ist dann allerdings, dass man eine separate Fähren-Rechnung für die Hin- und Rückfahrt hat und der Bonus auf jeweils zwei unterschiedliche Antragssteller erfragt wird.
Bonus Sardo Vacanza: Alle offiziellen Informationen auf der Website der Region Antragsformular zum Download Labels: billige fähre, bonus sardo vacanza, erstattung, fähren nach sardinien, rabatt, Region Sardinien, saremar, skonto, vergütung
Sardinien-Bonus für Fährenreisende und die Region Sardinien will Fährlinien betreiben: Die Inselregierung will gegen hohe Ticketpreise angehen
Die Region Sardinien zeigt sich kreativ im Kampf gegen die hohen Ticketpreise für Fährüberfahrten nach Sardinien 2011. Verbraucherschutzorganisationen berichten, dass alle Fährgesellschaften in den letzten Monaten die Preise für Überfahrten von Genua, Livorno oder Civitavecchia nach Sardinien massiv in die Höhe getrieben haben. Mit Bonus-Zahlungen und dem Betrieb eigener Fährlinien will die sardische Regionalregierung die finanziellen Belastungen für Urlauber nun verringern. Ob die kurzfristig ergriffenen Maßnahmen allerdings rechtzeitig umgesetzt werden können, muss sich erst noch zeigen.  Am Mittwoch, den 27. April verkündigten Gouverneur Ugo Cappellacci und sein Tourismus-Abgeordneter Luigi Crisponi am Rande einer Touristik-Messe, die Regione Sardegna plane Sardinien-Urlaubern einen Teil ihrer Fährtickets zurückzuzahlen. Urlauber, die vom 2. Mai bis 3. Juli 2011 ab einem sardischen Hafen die Rückreise nach Italien antreten, können an eigens eingerichteten Info-Schaltern einen ‘ Bonus Sardo Vacanza’ beantragen. Antragsberechtigt sind EU-Bürger, die mindestens zu zweit reisen. Außerdem kann der Bonus, der zwischen 60 und 90 Euro beträgt, nur für maximal drei Personen beantragt werden. Reisende müssen außerdem das Original-Fährticket sowie die Rechnung über mindestens drei Übernachtungen in einer von der Region Sardinien nach dem Regionalgesetz legge regionale n. 22/84 klassifizierten Unterkunft vorlegen. Urlauber, die ihre Ferien in Privatunterkünften und privaten Ferienwohnungen verbracht haben, dürften also von der Bonuszahlung ausgeschlossen sein. Der Bonus soll dann von Verbraucherschutzverbänden und Tourismusorganisationen, die mit der Verwaltung des ‘Bonus Sardo Vacanza’ beauftragt werden, innerhalb von 10 Tagen per Banküberweisung ausgezahlt werden. Weitere Details zum Procedere der Bonuszahlungen sind noch nicht bekannt. 
Im Kampf gegen hohe Fährgebühren will die Region Sardinien aber kurzfristig auch selbst Fährlinien in Richtung Kontinentalitalien betreiben. Die sardische Fährgesellschaft Saremar, die mittlerweile im Vollbesitz der Region Sardinien ist, soll dazu Fähren anmieten, die vom 15. Juni bis 15. September 2011 von Olbia oder Golfo Aranci Richtung Mittelitalien (Civitavacchia und/oder Neapel) sowie Norditalien (La Spezia, Carrara oder Livorno) und von Porto Torres Richtung Norditalien (Genua oder Savona) übersetzen. Einfache Tickets sollen maximal 200 Euro plus 70 bis 100 Euro für den PKW-Transport für eine vierköpfige Familie kosten, berichtet die sardische Tageszeitung L’Unione Sarda. Der Vertrieb der Tickets soll über die Website http://www.saremar.it/ und Reisebüros stattfinden. Die Konkurrenz sieht die unverhoffte staatliche Konkurrenz auf den Fährstrecken nach Sardinien gelassen: „So lernt die Regionalverwaltung endlich, welch großen Problemen wir Fährgesellschaften zur Zeit gegenüberstehen“, sagte der Chef der Reederei MOBY Lines, Vincenzo Onorato der Tageszeitung L’Unione Sarda. Die Fährgesellschaften begründen die Preiserhöhungen in diesem Jahr vor allem mit einem massiv gestiegenen Ölpreis. Ob das Saremar-Experiment der sardischen Regionalverwaltung gelingt, steht noch in den Sternen, denn jetzt müssen innerhalb kürzester Zeit Fähren angemietet, Legeplätze gefunden und der Ticketvertrieb organisiert werden. Wer sich nicht auf die Zukunftsmusik verlassen will und ein wenig sucht, Preise vergleicht und bei Abfahrtshäfen und Reisetagen flexibel ist, kann auch 2011 Überfahrten zu vernünftigen Preisen ergattern. Bei der Suche nach preiswerten Tickets sollte man nach Überfahrten in der Vor- und Nachsaison Ausschau halten und die Überfahrten am Freitag und Samstag meiden, die am meisten nachgefragt und dementsprechend teuer sind. Die Fährüberfahrten ab Genua und Livorno nach Porto Torres und Olbia sind meist von Dienstag bis Donnerstag am günstigsten. Außerdem sollte man beim Preisvergleich überlegen, mit einer Fährgesellschaft die Hin- und mit einer anderen die Rückfahrt zu buchen. Übersicht über alle wichtigen Fährverbindungen nach Sardinien und PreisvergleichAlle Sardinien-Häfen im ÜberblickLabels: Fähre Genua Olbia, fähre nach sardinien, Region Sardinien, saremar, ugo cappellacci
Fähren nach Sardinien 2011: Der Preiskampf der vergangenen Jahre ist vorbei – Tipps für die Suche nach preiswerten Tickets
Wer 2011 wieder mit der Fähre nach Sardinien will, muss mit höheren Überfahrtspreisen im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Die Fährgesellschaften, allen voran Platzhirsch MOBY Lines, aber auch die Schnellfähren der Sardinia Corsica Ferries und die alteingesessene Reederei Grandi Navi Veloci haben sich in den letzten Jahren Preiskämpfe geliefert und den Markt mit Ein-Euro-Tarifen, Jackport-Angeboten und Schnäppchen-Tickets überhäuft. Stattdessen werben die Reederer heuer mit Eckpreisen, die bei etwa 50 Euro für eine Person und einen PKW bei MOBY und GNV oder bei 136,26 Euro für zwei Erwachsene plus zwei Kinder und PKW bei Sardinia Ferries liegen. Superbillige Tickets, Quasi-Gratis-Preise für Autos und nicht stornierbare Sondertarife, die zur Ferienzeit ohnehin meist schnell vergriffen waren, sucht man in diesem Jahr vergeblich. Der italienische Verbraucherverein Altroconsumo spricht deswegen von einer durchschnittlichen Verteuerung von 66 Prozent und in einigen Fällen sogar von doppelt so hohen Preisen wie im Vorjahr. Auf welcher Datenbasis Altroconsumo diese Zahlen allerdings erhoben hat, bleibt schleierhaft. Die Verbraucherschützer vermuten aber Preisabsprachen und haben deshalb die Wettbewerbshüter angerufen.
 Die Fährgesellschaften begründen die Preiserhöhungen vor allem mit dem gestiegenen Ölpreis. Außerdem hat der Markt die in den letzten Jahren aufgebauten neuen Kapazitäten wohl gut angenommen – vor allem Marktführer MOBY Lines hatte zuletzt zahlreiche Schiffe hinzugekauft, die in den vergangenen Jahren erst einmal mit Passagieren und Autos gefüllt werden mussten. Außerdem gibt es zur Zeit einen Wettbewerber weniger: Die halbstaatliche Fährgesellschaft Tirrenia steht zum Verkauf und ist derzeit nur bis Mai buchbar. Gut möglich, dass sich dann noch etwas bei den Preisen tut und die Gesellschaften Überkapazitäten zu Last-Minute-Preisen verhökern.
Tipps für die Suche nach günstigen Fährtickets
 Der Preiskampf bei den Sardinien-Überfahrten scheint aber fürs Erste vorbei zu sein. Die super-günstigen, tagesaktuellen Preise wurden –übrigens ebenso hohe Preise zu Spitzenzeiten und in letzter Minute - durch die zunehmende Automatisierung und den Online-Vertrieb der Tickets und eine entsprechende Nachfragesteuerung überhaupt erst möglich: Noch bis vor wenigen Jahren kaufte man sein Ticket im Reisebüro zu Fixpreisen aus Tariftabellen. Im Vergleich zu früher hat der Verbraucher heute also mehr Möglichkeiten, nach günstigen Überfahrten Ausschau zu halten. Denn wer ein wenig sucht, Preise vergleicht und bei Abfahrtshäfen und Reisetagen flexibel ist, kann auch 2011 Überfahrten zu vernünftigen Preisen ergattern. Bei der Suche nach preiswerten Tickets sollte man nach Überfahrten in der Vor- und Nachsaison Ausschau halten und die Überfahrten am Freitag und Samstag meiden, die am meisten nachgefragt und dementsprechend teuer sind. Die Fährüberfahrten von Genua und Livorno nach Porto Torres und Olbia sind meist von Dienstag bis Donnerstag am günstigsten. Außerdem sollte man beim Preisvergleich überlegen, mit einer Fährgesellschaft die Hin- und mit einer anderen die Rückfahrt zu buchen.
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Streik von Tirrenia und Saremar am 6. und 7. Juli 2010: Tirrenia steht zum Verkauf und wird warscheinlich von der Region Sizilien übernommen.
Die halbstaatliche Fährgesellschaft Tirrenia steht seit September letzten Jahres zum Verkauf. Die Reederei mit Sitz in Neapel soll, ähnlich wie schon vor zwei Jahren die Fluggesellschaft Alitalia, in einem Bieterverfahren verkauft werden. Obwohl die Konkurrenten Moby Lines und Grandi Navi Veloci zunächst Interesse an der Fährgesellschaft zeigten, nahmen sie bisher nicht an dem Bieterverfahren teil. Einziger ernsthafter Interessent ist zur Zeit die Region Sizilien, die mit einer eher symbolischen Summe von 10 Millionen Euro die 44 Langstrecken-Schiffe mit einem Bilanzwert von 855 Millionen Euro, das Personal, Streckenmonopole und garantierte staatliche Zuwendungen von 72,6 Millionen Euro pro Jahr bis 2022 übernehmen will. Da dies den Mitarbeitern und Gewerkschaften schwer auf den Magen schlägt, haben sie zuerst einmal einen Streik angekündigt: vom 6. Juli 2010 an fahren ab 16.00 für 24 Stunden keine Tirrenia-Schiffe; auf Sardinien werden die Saremar-Verbindungen von und nach Carloforte, La Maddalena und Korsika ab 6. Juli, 0 Uhr, für 24 Stunden ausgesetzt. Garantiert werden nur die Überfahrten, die in den Fährplänen mit dem Hinweis „collegamento garantito in caso di sciopero“ gekennzeichent sind.  Die Tirrenia betreibt ganzjährig staatlich subventionierte Verbindungen von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia, Arbatax und Cagliari. Außerdem gehören zu der Aktiengesellschaft die regionalen Fährgesellschaften Toremar (Toskana), Caremar (Kampanien), Siremar (Sizilien) und die sardische Saremar, die die Fähren von Sardinien nach Carloforte, La Maddalena und nach Korsika betreibt. Diese Regionalgesellschaften sollen an die Regionen gehen. Sardinien hat bereits Interesse geäußert, Personal und Schiffe an den Standorten Portovesme, Palau und Santa Teresa Gallura zu übernehmen. Die bis zu vierzig Jahre alten Schiffe könnten künftig unter der Flagge der sardischen Transportgesellschaft Arst fahren. Dem Transportkoloss aus Cagliari wurden erst zu Beginn des Jahres 2009 alle regionalen Verkehrsgesellschaften der Insel einverleibt. Die "arst TRASPORTI REGIONALI DELLA SARDEGNA" wäre damit erstmals auch im Schiffsverkehr tätig. Die Tirrenia, die seit 1936 Verbindungen vom Festland nach Sizilien, Sardinien und nach Albanien anbietet, gilt als marode und hochverschuldet. Den knapp 360 Millionen Euro Nettovermögen der Firmengruppe stehen nach Angaben von Reuters Italia mehr als 752 Millionen Euro Schulden gegenüber. In den letzten Jahren haben die Napoletaner vor allem auf den Sardinien-Strecken starke private Konkurrenz von Moby Lines, Sardinia Ferries, GNV, Snav und Grimaldi Lines bekommen. Lediglich die wenig attraktiven Verbindungen nach Arbatax und Cagliari und von Sardinien nach Sizilien stehen noch unter dem Monopol der Tirrenia. Was mit den Sardinien-Strecken der Tirrenia geschieht, sollte die Fährgesellschaft tatsächlich von Sizilien aufgekauft werden, ist ungewiss. Auf der einen Seite gehören die Strecken von Genua und Livorno nach Olbia und Porto Torres zu den profitabelsten Fährstrecken im Mittelmeer und wären deshalb für Investoren interessant. Auf der anderen Seite hat die Region Sizilien ein Interesse an der Tirrenia-Holding vornehmlich wegen der von ihr garantierten Verbindungen in die eigene Region. Die weiß-blauen Ozeanriesen der Tirrenia betreiben die profitable Strecke Neapel-Palermo sowie mit der Tochtergesellschaft Siremar Strecken auf die Pegalischen und Äolischen Inseln. >> Übersicht über alle Fähren und Strecken nach Sardinien>> Übersicht alle Fährverbindungen nach Sardinien (nach Fährgesellschaften)>> Alle Fährhäfen im ÜberblickLabels: Arbatax, Arst Sardinien, fähre nach Korsika, fähre nach sardinien, Fähre Olbia, Mittelmeer, moby, porto torres, Sardinia Ferries, saremar, sizilien, streik, Streik Sardinien, tirrenia
Generalstreik im Transportwesen in Italien: Am 23. Oktober bleiben Fähren im Hafen und Flugzeuge am Boden
Ein Generalstreik im Transportwesen setzt am morgigen Freitag, den 23. Oktober 2009 den öffentlichen Nah- und Fernverkehr in Italien in weiten Teilen aus. Angekündigt sind zahlreiche Flugstreichungen vor allem der Fluggesellschaften Alitalia und Air One. Der Streik im Flugverkehr ist nach einer Anordnung des Transportministeriums auf vier Stunden, von 12 bis 16 Uhr, begrenzt. Für 24 Stunden legen hingegen die Mitarbeiter der Fährgesellschaften Tirrenia und Saremar die Arbeit nieder; private Fährgesellschaften wie der Moby Lines sind von dem Streik allerdings nicht betroffen. Von Freitag, 8 Uhr bis Sonnabend, 8 Uhr werden nur die gesetzlich vorgeschriebenen Verbindungen garantiert. In Fahrplänen werden diese in der Regel mit „Servizio minimo garantito in caso di sciopero“ ausgewiesen. Vor allem, wer zwischen Sardinien und Korsika oder auf den sardischen Inseln Carloforte oder La Maddalena unterwegs ist, sollte deswegen die Fahrpläne genau studieren. Auf der Saremar-Strecke von Santa Teresa Gallura nach Bonifacio wird beispielsweise nur die morgendliche Verbindung garantiert, die beiden Routen am Nachmittag und Abend fallen dem Streik zum Opfer. Von Palau nach La Maddalena werden von geplanten 20 nur fünf Verbindungen angeboten. Im Zugverkehr soll der für morgen angekündigte, vierstündige Streik des Personals der Ferrovie dello Stato hingegen keine negativen Auswirkungen auf die Fahrgäste haben, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Labels: 2009, Alitalia, antikes Italien, fähre nach Korsika, fähre nach sardinien, la maddalena, landesweiter Streik, moby, Oktober, Palau, saremar, tirrenia, Zug Sardinien
Von Sardinien nach Korsika mit Saremar: Tickets von Santa Teresa Gallura nach Bonifacio immer rechtzeitig buchen!
Seit Anfang Oktober fährt die Fährgesellschaft Saremar, die sich während der Sommermonate die Fährstrecke von Santa Teresa Gallura auf Sardinien nach Bonifacio auf Korsika mit Moby Lines teilt, die Verbindung zwischen den beiden Insel im Monopol. Die zwei täglichen Überfahrten (montags, mittwochs und freitags kommt noch eine Überfahrt am frühen Nachmittag hinzu) sind immer gut gebucht – denn die schnellste Verbindung von Sardinien auf die französische Nachbarinsel wird auch von LKWs, Kleintransportern und Reisebussen rege genutzt. Einzige Alternative zu der 50-minütigen Überfahrt zwischen der Nordspitze Sardiniens und dem südlichsten Zipfel Korsikas ist die Strecke von Propriano nach Porto Torres, die einmal wöchentlich von der französischen Fährgesellschaft SNCM/CMN angeboten wird und immerhin vier Stunden dauert. Die Monopolstellung der Saremar auf der wichtigsten Strecke von Sardinien nach Korsika und zurück und die stets gut gebuchten Überfahrten haben leider negative Auswirkungen für Sardinien-Urlauber, die einen Ausflug nach auf die französische Nachbarinsel unternehmen wollen: Während Tagesausflügler ohne Auto fast immer einen Platz bekommen, sollten Inselhopper mit fahrbarem Untersatz auf jeden Fall ein paar Tage im Voraus ihre Fährüberfahrt buchen. Die Strecke ist über das Internet über http://www.saremar.it/ buchbar – allerdings nur auf Italienisch. Wenn der Buchungsvorgang geklappt hat, muss der ausgedruckte Beleg vor Ort in Santa Teresa oder Bonifacio dann noch in ein von Hand ausgestelltes Boarding-Ticket eingetauscht werden. Eine andere Möglichkeit zur Buchung ist über die Hotline von Corsica Ferries, die die Saremar-Tickets ebenfalls vertreiben. Wenn all das nicht klappen sollte, dem bleibt noch die Möglichkeit, per Telefon oder Fax zu reservieren. Allerdings können die beiden Saremar-Agenturen in Bonifacio und Santa Teresa Gallura nur Überfahrten ab dem jeweiligen Hafen buchen – die Rückfahrt muss auf der jeweils anderen Insel reserviert werden. Telefon- und Faxnummern finden Sie im sardinien.com Fährhafen-Guide für Santa Teresa Gallura.An dieser wenig zufriedenstellenden Situation wird sich wohl auch in geraumer Zeit nichts ändern. Die Saremar Aktiengesellschaft liegt bisher noch im Vollbesitz der staatlichen italienischen Reederei Tirrenia und soll zum Jahresende an die Region Sardinien abgetreten werden. Bis eine endgültige Entscheidung über das Schicksal der Saremar, die Sardinien auch mit den Inseln La Maddalena und Carloforte verbindet, getroffen wurde, ist also kaum eine Verbesserung der Verbindungen zwischen den beiden Inseln zu erwarten. >> Fährfahrplan der Saremar zum DownloadLabels: bonifacio, buchung, Fahrpläne, fähre nach Korsika, fähre nach sardinien, Hafen, moby lines, Reise, rundreise sardinien korsika, Santa Teresa di Gallura, santa teresa gallura, saremar, sncm
Tirrenia steht zum Verkauf: Moby und GNV wollen die halbstaatliche Reederei übernehmen
Die halbstaatliche Fährgesellschaft Tirrenia steht ab Mitte September zum Verkauf. Das hat der italienische Transportminister Altero Matteoli im August bekanntgegeben. Danach sollen die Verhandlungen um die Abtretung der maroden Gesellschaft beginnen. Die Tirrenia soll, ähnlich wie schon im vergangenen Jahr die Fluggesellschaft Alitalia, in einem Bieterverfahren verkauft werden. Die beiden Konkurrenten Moby Lines und Grandi Navi Veloci haben bereits Interesse an der Fährgesellschaft angemeldet, allerdings mit hohen Forderungen. GNV-Geschäftsführer Silvano Cassano sagte dem Branchendienst Shippingonline.it, keinesfalls wolle man die gesamte Gesellschaft übernehmen, sondern nur die Aktivitäten in Genua. Moby-Präsident Vincenzo Onorato wiederum sei an einer Übernahme der gesamten Gesellschaft interessiert, meldet das Tourisikmagazin Guidaviaggi. Beide Interessenten fordern hohe staatliche Garantien und Schuldenerlasse sowie Solidarität der Sozialpartner. Zwei weitere Konkurrenten, die Snav und Grimaldi Lines, haben bereits verlauten lassen, nicht an der Tirrenia interessiert zu sein.  Fähren in Olbia: Bald könnte es einen Konkurrenten weniger geben
Die Tirrenia betreibt ganzjährig staatlich subventionierte Verbindungen von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia, Arbatax und Cagliari. Außerdem gehören zu der Aktiengesellschaft mit Sitz in Neapel die regionalen Fährgesellschaften Toremar (Toskana), Caremar (Kampanien), Siremar (Sizilien) und die sardische Saremar, die die Fähren von Sardinien nach Carloforte, La Maddalena und nach Korsika betreibt. Diese Regionalgesellschaften sollen an die Regionen gehen. Sardinien hat bereits Interesse geäußert, Personal und Schiffe an den Standorten Portovesme, Palau und Santa Teresa Gallura zu übernehmen. Die bis zu vierzig Jahre alten Schiffe könnten künftig unter der Flagge der sardischen Transportgesellschaft Arst fahren. Dem Transportkoloss aus Cagliari wurden erst zu Beginn des Jahres 2009 alle regionalen Verkehrsgesellschaften der Insel einverleibt. Die Tirrenia, die seit 1936 Verbindungen vom Festland nach Sizilien, Sardinien und nach Albanien anbietet, gilt als marode und hochverschuldet. Den knapp 360 Millionen Euro Nettovermögen der Firmengruppe stünden mehr als 752 Millionen Euro Schulden gegenüber, meldet die Presseagentur Reuters Italia. Die Tirrenia verfügt über 72 Schiffe (davon 27 im Regionalverkehr) und hat etwa 1.500 festangestellte Mitarbeiter. In den letzten Jahren haben die Napoletaner vor allem auf den Sardinien-Strecken starke private Konkurrenz von Moby Lines, Sardinia Ferries, GNV, Snav und Grimaldi Lines bekommen. Lediglich die wenig attraktiven Verbindungen nach Arbatax und Cagliari und von Sardinien nach Sizilien stehen noch unter dem Monopol der Tirrenia. >> Übersicht über alle Fähren und Strecken nach Sardinien>> Übersicht alle Fährverbindungen nach Sardinien (nach Fährgesellschaften)>> Alle Fährhäfen im ÜberblickLabels: Alitalia, Arst Sardinien, cagliari, fähre nach Korsika, fähren nach sardinien, Fährverbindung, GNV, grimaldi lines, marode, moby lines, olbia, saremar, sizilien, snav, tirrenia, verkauf
Website des Reeders Saremar mit Fährpassagen auf die vorgelagerten Inseln Sardiniens sowie nach Korsika wieder online
Fährverbindungen nach Sardinien: Sardinien kippt das Monopol der Tirrenia
 Der sardische Gouverneur Renato Soru und der italienische Transportminister Altero Matteoli haben das Ende des Tirrenia-Monopols auf Fährverbindungen nach Sardinien beschlossen. Der halbstaatliche Reederer Tirrenia aus Neapel verbindet die Insel ganzjährig mit dem italienischen Kontinent und kassiert dafür kräftig staatliche Zuschüsse. Künftig werden die staatlich garantierten Strecken international ausgeschrieben. Welche Fährgesellschaft die Tirrenia-Strecken übernehmen könnte, ist zur Zeit noch völlig unklar. Betroffen sind im Übrigen nicht nur die Tirrenia-Verbindungen von Genua und Civitavecchia nach Olbia, Porto Torres, Arbatax und Cagliari, sondern auch die Strecken von Sardinien nach Carloforte, La Maddalena und auf das benachbarte Korsika, die von der Tirrenia-Tochter Saremar betrieben werden. Besonders die kleine Tirrenia-Tochter fiel in letzter Zeit durch ihren schlechten Kundenservice auf. Die Fährpläne sind seit Monaten nicht mehr online einsehbar. Die Muttergesellschaft Tirrenia hingegen machte vor ein paar Wochen wegen der angeblich schlechten hygienischen Verhältnisse an Bord Schlagzeilen. Labels: anreise per fähre, fähre nach sardinien, Fährverbindung, monopol, renato soru, sardinien, saremar, staatliche zuschüsse, tirrenia
Neu zur Saison 2008: Tirrenia- und Saremar-Fähren direkt online buchen und mit Kreditkarte bezahlen
 Die halbstaatliche italienische Fährgesellschaft Tirrenia bietet ganzjährig Verbindungen nach Sardinien an - nur waren die Strecken von Genua oder Civitavecchia bisher nur umständlich über das Internet buchbar. Das hat sich jetzt geändert: Wer zum Beispiel von Civitavecchia nach Olbia ein Online-Ticket reservieren will, kann das ab sofort online bei sardinien.com erledigen. Selbst einige Strecken der Tochtergesellschaft Saremar, zum Beispiel die Verbindung Bonifacio (Korsika) - Santa Teresa Gallura ist jetzt online buchbar. Die Tickets sind sofort verfügbar, bezahlt wird bequem mit Kreditkarte und nicht wie bisher umständlich über ein Reisebüro oder Ticket-Voucher. Mehr Informationen zu Fährverbindungen nach Sardinien und den sardischen Häfen gibt es bei sardinien.com Größere Kartenansicht Labels: anreise per fähre, fähre nach sardinien, Fährverbindung, online buchen, saremar, tirrenia
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