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Freitag, 27. März 2009

Atlantika. Eine detektivische Untersuchung des antiken Mittelmeerraums

Die Säulen des Herkules? Die stehen bei Gibraltar, das wissen doch alle... Sie markieren das Ende des Mittelmeers. Dahinter vermuten Forscher und Mythologen bis heute die Insel Atlantis.
Vielleicht war aber doch alles ganz anders? Vielleicht war das Einflussgebiet der Griechen zur Zeit Platons doch kleiner als man bisher dachte?
Diese Fragen veranlassten den italienischen Schriftsteller und Journalisten Sergio Frau eine detektivische Untersuchung zu starten. Markierte vielleicht die Straße von Messina, zwischen Sizilien und Kalabrien, die sagenumwobene Meerenge, die Platon einst die „Säulen des Herkules“ nannte? Dahinter liegt doch Sardinien?
Mit dieser beachtlichen Theorie hat Sergio Frau die Wissenschaft und Mythologie-Fans in Aufregung versetzt.
Was es hiermit auf sich hat und warum gerade Sardinien das sagenumwobene Atlantis sein könnte, verrät unsere Buchrezension.
Mehr Rezensionen zu Bücher sardischer Autoren in unserem Literaturführer


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Donnerstag, 18. September 2008

Buchvorstellung Sergio Frau - Sardinien das antike Atlantis?


Am kommenden 28. September 2008 stellt der sardische Autor Sergio Frau im Museum Europäischer Kulturen in Berlin sein Buch „Atlantika“ vor. Der Kulturredakteur der italienischen Zeitung La Repubblica hatte seine aufregende Theorie von Sardinien als der Insel des Mythos schon im Jahr 2002 zu Buche gebracht. In „Le Colonne d'Ercole, un'inchiesta“ (Die Säulen des Herkules: Eine Untersuchung) hat der Journalist einen bedeutsamen Teil der Geschichte des Mittelmeerraums neu geschrieben und die Wissenschaft sowie Mythologie-Fans in Aufregung versetzt. Unter dem Titel Atlantikà: Eine detektivische Untersuchung des antiken Mittelmeerraums ist das Buch im Oktober 2007 nun auch auf Deutsch erschienen. Am letzten Sonntag im September 2008 stellt der Schriftsteller seine Theorie in Berlin vor: Er zerlegt die platonische Mythologie in ihre Einzelteile und führt die wissenschaftliche Beweisführung, warum gerade Sardinien das sagenumwobene Atlantis sein könnte, gleichzeitig erklärt er damit auch noch das Geheimnis der sagenumwobenen Nuraghen.
Datum: Sonntag, 28. September 2008
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25 - 14195 Berlin-DahlemAnfahrt: U-Bahn-Linie U3 Dahlem-Dorf

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Donnerstag, 3. April 2008

Sardinien – Das antike Atlantis? Buchvorstellung mit Sergio Frau in Hamburg

Die Säulen des Herkules waren in der griechischen Mythologie eine Meerenge, die zur Zeit Homers das Ende des Einflussgebiets der griechischen und römischen Welt markierte. Dahinter lag das sagenumwobene Königreich Atlantis, das auf grausame Weise in den Fluten des Meeres unterging. Nach gängiger Theorie verbirgt sich hinter den mystischen Säulen des Herkules die Meerenge von Gibraltar, die das Ende des Mittelmeers markiert. Dahinter vermuten Forscher und Mythologen bis heute die Insel Atlantis.
Vielleicht war aber doch alles ganz anders? Vielleicht war das Einflussgebiet der Griechen zur Zeit Platons doch kleiner als man bisher dachte? Markierte vielleicht die Straße von Messina, zwischen Sizilien und Kalabrien, die sagenumwobene Meerenge, die Platon einst die „Säulen des Herkules“ nannte? Weit hinter der Straße von Messina liegt die Insel Sardinien, einst bevölkert von den sagenumwobenen Nuraghern, über die die Forschung heute noch erstaunlich wenig weiß. Und auf Sardinien Hinweise auf eine Naturkatastrophe, die mehr als Tausend Jahre vor Christus über die Ost- und Südküste der Insel hereinbrach. Vielleicht hat eine riesige Flutwelle mit den Ausmaßen eines Tsunami zur Bronzezeit Sardinien erschüttert? Mit dieser beachtlichen Theorie hat der sardische Archäologe Sergio Frau die Wissenschaft und Mythologie-Fans in Aufregung versetzt. In seinem Werk “Le colonne d’Ercole: un’inchiesta” (Die Säulen des Herkules: Eine Untersuchung), das demnächst auf Deutsch erscheint, zerlegt er die platonische Mythologie in ihre Einzelteile und führt die wissenschaftliche Beweisführung, warum gerade Sardinien das sagenumwobene Atlantis sein könnte.
Der Autor Sergio Frau ist an diesem Wochenende im Italienischen Kulturzentrum Hamburg bei einem sardischen Abend zu Gast. Neben seiner Buchvorstellung gibt es sardische Spezialitäten zu verkosten. Der Eintritt zum sardischen Abend in Hamburg ist frei.
Datum: Sonntag, 6. April 2008
Uhrzeit: 17.00 Uhr
Italienisches Kultur Institut
Hansastraße 6 - 20149 Hamburg
Anfahrt: U-Bahn-Linie U1 bis Haltestelle "Hallerstraße" oder Bus-Linie 109 oder 115 bis Haltestelle "Alsterchaussee"

Mehr Informationen auf der Website des Istituto Italiano di Cultura in HamburgLesen Sie mehr in unserem Artikel: Ist Sardinien das antike Atlantis und wurde einst von einer riesigen Flutwelle zerstört?

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