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Donnerstag, 21. Juli 2011

''Jerzu Wine Festival 2011“ – großes Weinfest an der Ostküste von Sardinien

Mit einem großen Spektrum an kulinarischen, folkloristischen, musikalischen und Theaterkunst geht das Jerzu Wine Festival vom 4. bis 10. August 2011 an der Ostküste von Sardinien an den Start.
Das Weinfest im kleinen Bergdorf der Ogliastra vereint in der siebentägigen Veranstaltung gleich drei Feiern: Das „Ogliastra Teatro - Festival dei Tacchi“, das „Sagra del Vino“ (7.8) und das „Calici di Stelle“ (10.8).
Neben Theateraufführungen mit tollem musikalischem Rahmenprogramm wird an diesen Tagen vor allem der Star Jerzus, der rubinrote, sanfte, vollmundige und schwere sardische Cannonau-Wein, gefeiert.
Vor allem am 7. und 10. August können der Cannonau und weitere wohlschmeckende Rebsäfte der Ogliastra verkostete werden. Am 7. August sorgt darüber hinaus ab 18.00 Uhr ein großer Folkloreumzug für beste Stimmung. Am 10. August können Weinfans sich hingegen an den Cannonau-Proben in den eigens zum Fest eröffneten alten Weinkellern erfreuen.

Wer typische Gerichte der Region probieren will, kann sich an den inselweit bekannten Kartoffel-Teig-Taschen, den „culurgiones“ aus der Ogliastra, den Kartoffelravioli „coccoi prenas“, an Wurst, Käse und sardischem Gebäck laben. Für die kleinen Gäste gibt es auf den Straßen des Bergdorfs Jongleure, Clowns und Straßenkünstler zu sehen und mehrere Bands geben Rock-, Jazz-, Reggae- sowie Swingmusik und sardische Tenores polyphone Gesänge zum Besten.

Ein kleiner Touristenzug bringt die Besucher von Montag bis Mittwoch vom Weinkeller „Cantina Antichi Poderi“ bis ins Dorfzentrum, zu den berühmten Felsspitzen Tacchi di Jerzu, zum Wald von Sant’Antonio und zum Kunstmuseum im benachbarten Ulassai.

>> Mehr zum Bergdorf Jerzu
>> Mehr zur wunderschönen Ogliastra
>> Mehr Informationen zu Wein aus Sardinien

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Dienstag, 19. Juli 2011

Musik-Festival Dromos: Zusammenkunft von Orient und Abendland an der Westküste Sardiniens

Vom 1. bis zum 18. August 2011 findet das “Dromos” Festivalin Oristano und Umgebung im Westen Sardiniens statt.

Die Veranstaltung bewegt sich zwischen den Kulturkreisen Orient und Westen und beinhalt Musik von internationalen Künstlern, visuelle Kunst, Film, Theater, Tanz (Ballett) und Literatur. Ziel ist es, die beiden Kontinente einander näher zu bringen.

Unter dem Motto “I racconti del velo” (1.-7.8), “Mamma Blues” (8.-10.8) und “Calipso” (16.-18.8) gibt es in Oristano, Nurachi, Riola Sardo, Baratili S. Pietro und Nureci viel Musik zu hören, jedoch auch Ballett- und Kunstaufführungen sowie Filmpräsentationen zu sehen.

Weitere Informationen und das gesamte Programm

Mehr Informationen zur Westküste von Sardinien

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“Cuncambias”- Theater, Literatur und brasilianische Rhythmen auf Sardinien in San Sperate, 20 km nördlich von Cagliari

Das Festival “Cuncambias: Per un pugno di Storie: alla conquista di un Sogno” findet vom 24. bis zum 31. Juli 2011 in San Sperate, 20km nördlich von Cagliari, statt.
Das Event im Süden von Sardinien steht unter dem Motto des Wilden Westens und beinhaltet sardische Theateraufführungen und Autorentreffen.

Täglich finden vom 25. bis zum 29. Juli ein Jugendtheaterstück um 20:00, ein Literaturtreffen um 21:00 sowie um 22:00 Uhr ein Theaterstück statt.
Am 25. wird das Festival um 22 Uhr mit einer Theateraufführung von Vito Biolchini und Elio Turno Arthemalle, zwei sardische Drehbuchautoren und Intendanten, mit dem Stück “Per un pugno di storie” eröffnet.
Bei den Autorentreffen werden verschiedenste Künstler teilnehmen; zum Beispiel die Komik-Autoren Daniele Mocci und Luca Usai sowie die Schriftsteller Marcello Fois und Luciano Marroccu.
Als musische Einlage werden am 30. Juli die Bands Zumbatuke (ab 21Uhr) und Erva Rasteira (ab 22Uhr) dem Publikum mit brasilianischen Rhythmen einheizen.
Das Festival wird am Sonntag mit einer Preisverleihung des Literaturwettbewerbs und der Ehrung des sardischen Schriftstellers Enrico Pili abgeschlossen.
Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in San Sperate statt: zum Beispiel auf dem Piazza San Giovanni, vor der Chiesa San Giovanni, im Casa Brisu, im Sa Mola und in den Straßen des Dorfes.

Mehr Informationen zum Museumsdorf San Sperate

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Donnerstag, 8. Juli 2010

Solo Per Amore: “Nur aus Liebe” – Loretta Goggi tourt mit ihrer jüngsten Show durch Sardinien

19.07.2010: Die Konzerte von Loretta Goggi in Cagliari und Alghero mussten aus organisatorischen Gründen abgesagt werden.


Auf ihrer Tour durch Sardinien erstrahlt die italienische Sängerin und Schauspielerin Loretta Goggi wieder im Rampenlicht.
In „Loretta Goggi S.P.A (Solo Per Amore)“ tanzt, singt und rezitiert sie – leidenschaftlich und schwelgend.
Eine One Woman Show die eine außergewöhnlich persönliche Atmosphäre auf die sardische Bühne zaubert.

Mit Lebensfreude und viel Humor huldigt Loretta Goggi, die von 12 Tänzern und einem Orchester begleitet wird, am 8. und 9. August 2010 den großen, italienischen Liedermachern.
Die 1950 in Rom geborene Sängerin wurde für ihr Lied „Maledetta Primavera“ bekannt, mit dem sie 1981 den 2. Platz im Gesangsfestival von Sanremo gewann.
In diesem Jahr tritt sie nun in Alghero, an der Nordwestküste von Sardinien, und in der Inselhauptstadt Cagliari auch als Schauspielerin und Comedian auf.

Loretta Goggi war schon als Kind ein Star. Im Alter von 10 Jahren war sie im italienischen Radio zu hören und in den 1980-er Jahren landete sie neben ihrem Riesenhit auch andere Erfolge. Nach „Maledetta primavera“ wurden auch ihre zweite und dritte Single, "Il mio prossimo amore" sowie „Pieno d'amore“ Erfolgsongs.


Loretta Goggi S.P.A (Solo Per Amore) am 8. August 2010
Veranstaltungsort: Anfiteatro Maria Pia - Alghero
Konzertbeginn um 21.30 Uhr
Tickets ab 20 Euro.

Loretta Goggi S.P.A (Solo Per Amore) am 9. August 2010
Veranstaltungsort: Anfiteatro Romano - Cagliari
Konzertbeginn um 21.30 Uhr
Tickets ab 25 Euro.

Der Karten-Vorverkauf für die Loretta Goggi Show hat schon begonnen.
Tickets gibt es online unter http://www.ticketone.it/, http://www.greenticket.it/ oder http://www.boxol.it/.

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Dienstag, 8. Juni 2010

50 Jahre Theaterbühnen auf Sardinien – aus dem Erlebten und der Erfahrung des Mario Faticoni

Mit einer kleinen Fotoausstellung feiert der Kulturverein „Il Crogiuolo“ den Karrierestart des italienischen Theaterschauspielers Mario Faticoni, der sich in diesem Jahr zum 50sten Mal jährt.
„50 Anni di Teatro in Sardegna nell'esperienza di Mario Faticoni“ heißt deshalb die Fotoschau, die vom 5. bis 19. Juni 2010 im Stadttheater im historischen Schlossviertel der Inselhauptstadt Cagliari zu besichtigen ist.

Der aus Verona stammende Musikersohn kam 1950 nach Sardinien und startete zehn Jahre später seine Karriere als Schauspieler des italienischsprachigen Theaters in Cagliari. Zu Beginn übernimmt der Jurastudent und angehende Journalist diverse Rollen in Stücken von Camus, Sartre, Beckett und Pirandello. Später führt der immer um Vielseitigkeit bemühte Faticoni bei diversen Theatervereinen die Regie. Seit 2003 ist er auch als Buchautor tätig.

Die Ausstellung zeigt etwa 35 großformatige Bilder und Schnappschüsse die verschiedene Fotografen, u.a. Andrea Nissardi, Mario Garbati, Ernesto Frau, Debora Locci, Daniela Zedda, Francesco Fadda, Valeria Floris, Michela Atzeni, Andrea Porcu sowie Francesca Floris, von Mario Faticoni, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, geschossen haben.

Ausstellung: Teatro Civico, Cagliari
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 13.00 und 17.00 bis 20.00 Uhr
Eintritt Frei

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Freitag, 11. Dezember 2009

„I Shardana“ von Ennio Porrino auf der Bühne des Teatro Lirico di Cagliari im Süden von Sardinien

Eine außergewöhnliche Oper erwartet die Besucher und Bewohner der Inselhauptstadt Cagliari im Süden von Sardinien am 19. und 21. Februar 2010: Um 21.00 bzw. 19.00 Uhr präsentiert das städtische Teatro Lirico an zwei Tagen ein großartiges Bühnenwerk des herausragenden, sardischen Komponisten Ennio Porrino: „I Shardana: Das Volk aus dem Land der Nuraghen“.

Das Musikdrama in drei Akten spielt auf Sardinien, zur Zeit der Nuraghen, als die Insel mit den Einfällen verschiedener Eindringlinge zu kämpfen hatte. Im ersten Akt bereiten sich die einheimischen Krieger mit einer heiligen Zeremonie auf die bevorstehenden Aufstände und Kämpfe vor. In Ihrem Lied besingt Nibatta, Ehefrau des Oberhauptes und Mutter zweier Söhne, ihren Schmerz und ihre Angst über das ungewisse Schicksal, das ihre in den Kampf ziehenden Kinder erwartet. Auch wirft sie ihrem Mann Gonnario vor, sich mehr für Kriegsdinge als für den Frieden und die Feldarbeit zu interessieren. Ihr gemeinsamer Sohn Torbeno hat sich in Bèrbera Jonia, die mit dem eindringenden Feind auf die Insel gelangte, verliebt. Im zweiten Akt wird das Paar, nach einer heimlichen Liebesnacht, bei einem erneuten Treffen entdeckt, Torbenio wird des Verrates beschuldigt und im dritten Akt zum Tode verurteilt.

Die Oper in drei Akten, die zu den faszinierendsten Musikwerken des 20. Jahrhunderts gehört, wurde im März 1959 am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt. Die deutsche Musikenzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ vermerkte 1962 sogar: "Die große Oper „I Shardana“ wurde von der Kritik als die bedeutendste italienische Oper der Nachkriegszeit bezeichnet.“ Heute ist das Werk des in der Inselhauptstadt geborenen, sardischen Komponisten hingegen weitgehend unbekannt.

Wer sich vorab schon auf den überragenden, sardischen Komponisten einstimmen möchte, kann dieses am 12. und 13. Februar um 20.30 bzw. 19.00 Uhr im Opernhaus der Inselhauptstadt tun: Am Freitag und Samstag wir hier seine bekannteste und am häufigsten in Italien aufgeführte sinfonische Dichtung "Sardegna" inszeniert.

Ennio Porrino wurde am 20. Januar 1910 in Cagliari geboren. Neben mehreren Opern verfasste er unter anderem auch Ballette, symphonische Dichtungen, Sonaten, Orchesterkompositionen und das Oratorium "Il Processo di Cristo". Er war Direktor am Konservatorium Cagliari und Professor für Komposition am Konservatorium von Rom. Hier starb er überraschend im Alter von nur 49 Jahren am 25. September 1959.

I SHARDANA
Oper in drei Akten
von Ennio Porrino (1910-1959)
Libretto von Ennio Porrino
Besetzung
Musikalische Leitung: Fulvio Fogliazza
Regie Anthony Bramall
Gonnario: Giorgio Surian
Torbeno: Rudy Park
Norace: Gevorg Hakobyan
Bèrbera: Jonia Maria Billeri
Nibatta: Anna Rita Gemmabella
Perdu: Gianluca Floris
Orzocco: Vittorio Prato

Aufführungen in Cagliari: 19. Februar 2010 um 20.30 Uhr und am 21. Februar 2010 um 19.00 Uhr im Opernhaus

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“Sangue dal Cielo - quasi un musical“ – Uraufführung des Bühnenstücks im Teatro Massimo von Cagliari


Die ganze Nacht hindurch fällt roter Regen - Wasser mischt sich mit rotem Wüstensand – zu Himmelsblut. Das Theaterstück “Sangue dal Cielo - quasi un musical“, ist eine Umsetzung des Krimis “Sangue dal Cielo“ des sardischen Autors Marcello Fois und wurde am 09. Dezember 2009 in Cagliari uraufgeführt. Das Himmelsblut begleitet Buch wie Theaterstück von Anfang bis Ende. Das war es dann aber fast schon mit den Gemeinsamkeiten. Anders als in der Romanvorlage, spielt sich die gesamte Handlung des Bühnenstücks in den Träumen des Anwalts und Rechtsverdrehers Sebastiano Satta aus dem zentralsardischen Nuoro ab. Rechtsverdreher deshalb, weil im archaischen Sardinien Ende des 19. Jahrhunderts noch andere Gesetze als Recht und Richtersprüche galten – die der Familie, der Gesellschaft, des Rufs und des Ansehens. In beeindruckenden Dialogen, teilweise in Nuoresischem Dialekt gehalten, lernt der Zuschauer, dass in dieser Gesellschaft keiner an Recht und Gesetz glaubt. Schlimmer noch, als den eigenen Enkel wegen Mordes im Gefängnis zu wissen, ist die Perspektive, er könne wegen Unzurechnungsfähigkeit freigelassen werden – Was sollen nur die anderen denken? Autoritäten sind nicht Gefängnisse, Richter oder Anwälte, sondern allenfalls die Ärzte, denen alles erlaubt zu sein scheint.
Das Theaterensemble „Teatro Stabile della Sardegna“ hat unter der Regie von Guido De Monticelli mit “Sangue dal Cielo – quasi un Musical” ein Stück geschaffen, das gesellschaftliche Zwänge, Selbstjustiz und Ehre einer archaischen Zeit überzeugend vermittelt. Die Krimi-Handlung der Romanvorlage gerät dabei in den Hintergrund. Dafür weiß das Bühnenbild zu beeindrucken – die gesamte Handlung des fast zwei Stunden andauernden Bühnenwerks mit Singstücken (daher der Untertitel „fast ein Musical“) findet in und um das große Bett des Anwalts statt – das elegante, multifunktionale Bettgestell wird kurzerhand zum schmucken Cafehaus, zur Schlachterei, dann zum orientalischen Fakirspektakel und schließlich zum Leichenschauhaus.

Das Teatro Massimo, in dem das Stück uraufgeführt wurde, liegt im Stadtviertel Stampace, westlich des Stadtzentrums und zählte einst zu den wichtigsten Bühnen der sardischen Inselhauptstadt. Es wurde kurz nach dem zweiten Weltkrieg 1947 als Theater- und Lichtspielhaus eröffnet und hatte seine Glanzzeit in den 1950-er und 1960-er Jahren, als internationale Showgrößen wie die Opernsängerin Maria Callas ihre Auftritte auf Sardinien hatten. 1981 wurde das „Massimo“ bei einem Brand zerstört und erst fast 30 Jahre später, im Februar 2009 wiedereröffnet. Das Teatro Massimo in der Viale Trento / Ecke Via De Magistris ist seither Stammhaus des sardischen Theaterensembles „Teatro Stabile della Sardegna“.

Weitere Aufführungstermine von “Sangue dal Cielo - quasi un musical“: 11. Dezember. 17.00 und 21.00 Uhr, 12. Dezember 21.00 Uhr sowie 13.12. um 19.00 Uhr.

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Montag, 7. Dezember 2009

„Sangue dal cielo - Quasi un musical” – Uraufführung diese Woche im Teatro Massimo von Cagliari

Nuoro, Zentral-Sardinien um 1900: Der junge Filippo ist angeklagt, einen zwielichtigen Dorfbewohner erwürgt zu haben. Man hatte ihn kurz nach dem Mord, verstört und ohne jede Erinnerung neben der Leiche gefunden. Der Fall scheint eindeutig. Sein Verteidiger, hegt Zweifel. Denn er spürt, dass Filippos Familie etwas zu verheimlichen sucht. Seine Nachforschungen ihn führen ihn in die geheimnisvolle Atmosphäre der archaischen sardischen Gesellschaft, durch die beschwerlichen Wege der Justiz und in die beeindruckende, unnachgiebige Natur der Insel. Und: Den gesamten Roman hindurch fällt roter Regen - Wasser mischt sich mit rotem Wüstensand - das Himmelsblut.



Der Krimi „Sangue dal Cielo“ (auf Deutsch „Himmelsblut“, 2001 bei Diana erschienen) ist einer der großen Bucherfolge des sardischen Autors Marcello Fois. Aus der Vorlage eine Krimi des „Noir“-Genres hat das sardische Theaterensemble „Teatro Stabile della Sardegna“ ein Theaterstück gemacht: „Sangue dal cielo - Quasi un musical”. Man kann gespannt sein, wie Regisseur Guido De Monticelli die düstere Romanvorlage in ein musikalisches Bühnenstück verwandelt hat.



Uraufführung am 09. Dezember 2009 um 21.00 Uhr in dem erst Februar diesen Jahres nach langer Renovierungszeit wiedereröffneten Teatro Massimo (Viale Trento / Ecke Via De Magistris).

Weitere Aufführungstermine: 10. und 11. Dezember. 17.00 und 21.00 Uhr, 12. Dezember 21.00 Uhr sowie 13.12. um 19.00 Uhr.

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Montag, 6. Juli 2009

La Notte dei Poeti – XXVII Theaterfestival in Cagliari auf Sardinien

5 Theatergesellschaften und eine Band zeigen vom 11. bis 30. Juli 2009 ihre Inszenierungen in sechs Vorstellungen im Kunst- und Kulturverein Centro Comunale d’Arte e Cultura Il Lazzaretto in der Inselhauptstadt Cagliari.
Das Internationale Festival „La Notte die Poeti“, das 1983 im römischen Amphitheater in Nora bei Pula gegründet wurde, hat sich längst zu einem der wichtigsten Treffen für Sprech-, Tanz- und Musiktheater auf Sardinien entwickelt.
In diesem Jahr findet das 27° Theaterfestival, aufgrund von Restaurationsarbeiten im römischen Amphitheater in Nora, vorübergehend im einstigen Lazarett der Inselhauptstadt statt. Die ehemalige Krankenanstalt entstand im 17. Jahrhundert im damals abgelegene Stadtviertel S. Elia. Das Lazarett bot sich aufgrund seiner Abgeschiedenheit insbesondere für die Aufnahme von Lepra- und Pestkranken gerade zu an. Heute bietet das 1997 restaurierte Gebäude mit Blick aufs Meer großzügige Räume für Ausstellungen und andere Veranstaltungen.
Den Anfang macht am 11. Juli Maria Paiato die das Stück „ Erodiade“ in Szene setzt. Auf ihren bewegenden und schmerzvollen Monolog folgt am 15. Juli „La casa di Ninetta“ mit Lina Sastri, eine Aufführung in deren Vordergrund die Einsamkeit einer alternden Frau steht. Am 17. Juli geht es mit einem Konzert des Modern Bachians Quartet weiter: „OperActione-Bach era un jazzista....“ ist eine unterhaltsame und amüsante Musikaufführung bei der klassische Kompositionen verjazzt werden.
Am 23. Juli bringt das Teatro Stabile della Sardegna das Stück „Tu prova ad avere un mondo nel cuore…“ auf die Bühne. Den Abschluss bieten Nunzia Antonino, Roberto De Chirico, Raffaella Giancipoli, Daniele Lasorsa, Annabella Tedone und Giuseppe Romito unter der Leitung von Carlo Bruni am 25. Juli mit dem Stück „Amaro amore“. Das Theaterstück lehnt sich an William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia an.

Vorstellungsbeginn: 21.30 Uhr
Preis: ab 13,00 Euro
Abo für alle sechs Aufführungen: 55,00 Euro

Mehr Veranstaltungen auf Sardinien

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Dienstag, 16. September 2008

Sardisches Theater in Berlin: Improvisationspoesie von der Insel in Deutschland

Das Sardische Kulturzentrum in Berlin präsentiert die Deutschlandpremiere des Theaterstückes SCHINEPISCI. Die junge sardische Theatergruppe "L’aquilone di Viviana" aus Serrenti nahe Cagliari bringt das moderne Sardinien auf die Bühne. Aus der Pressemitteilung:




Regisseurin und Autorin Ilaria Nina Zedda möchte auf die Situation und die
Probleme der jungen Sarden fernab vom großen Tourismus und den VIPs aufmerksam machen. Es ist die Geschichte von 5 Jugendlichen, die sich am Stadtrand treffen und innerhalb einer Nacht zu Erwachsenen werden. Drogen und Arbeitslosigkeit bestimmen ihr Leben, Verzweiflung macht sich breit, jemand besitzt eine Waffe ....

Das Besondere am neuen sardischen Theater von Ilaria Nina Zedda ist, dass sie auf alte Traditionen und Stilmittel, wie die sardische "Improvisationspoesie", zurückgreift. Daher stammt auch der Titel des Stückes: "Schinepisci". Zudem kombiniert sie mit modernen Stilmitteln wie Rap-Musik und Videos. Eine gelungene Mischung, welche die verzweifelte Suche nach Identität der jungen Sarden wiederspiegelt.

Außergewöhnlich ist dieses Stück ebenfalls in der Inszenierung des rahmenden Bühnenbildes. Dies, ein Wassertank, der nach einem über 60jährigen Original am Stadtrand von Quartucciu nahe Cagliari angefertigt wurde. Ein zugleich historischer Ort, wo einst das größte Gewächshaus Europas war und nun zu einem Treffpunkt für Drogendealer und Nichtstuer avanciert ist.

Termin:
SCHINEPISCI
Interior design of Sardinia’s poets
Regie: Ilaria Nina Zedda

Mittwoch, 24. September 20:30 Uhr
Donnerstag, 25. September 20:30 Uhr

in der Kulturbrauerei – Kesselhaus
Sredzkistr. 1 - 10435 Berlin Prenzlauer Berg
Karten: 12/8 Euro - 030 44315151


Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Sardischen Kulturzentrums Berlin http://www.sardanet.de/.
Mehr Informationen:

Italienisches Kulturinstitut Berlin
http://www.iic-berlino.de/

Teatro Instabile di Berlino
http://www.teatroinstabileberlino.org/

Programm der Kulturbrauerei Berlin
http://www.kulturbrauerei-berlin.de/programm_der_kulturbrauerei.html

1. Schinepisci - Interior Design of Sardinnia`s Poets
http://www.kesselhaus-berlin.de/main.php

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