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Dienstag, 7. Dezember 2010
Pans Erbe - Ein Ziegenhirte auf Sardinien - Dokumentarfilm über das Leben eines Schäfers auf der Mittelmeerinsel am 11.12.2011 bei 3sat
Ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2007 versucht anhand des sardischen Ziegenhirten Antonello Salis, das Hirtenleben von heute, in einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft, kennen zu lernen und die Lebenshaltung und Weltanschauung des Hauptdarstellers darzustellen. Der Doku-Film, der in die archaische Welt Zentralsardiniens eintaucht, wird kommenden Sonnabend, den 11.12.2010 bei 3sat ausgestrahlt.
Aus dem Sendungstext:
Der Film begleitet Antonello und beobachtet, wie er diesen Umbruch erlebt, dem er sich unter dem Einfluss von Politik und Gesetz nicht entziehen kann. Er besitzt in den Hügeln Südsardiniens einen einfachen Stall, der gemäß der gesetzlichen Vorschriften mit Melkmaschinen ausgestattet ist, die er jedoch nie benutzt. Er melkt seine 250 Ziegen von Hand und kennt sie sogar alle mit Namen. Seiner Meinung nach, können seiner Kollegen, die begonnen haben ihre Ziegen maschinell zu melken, diese gar nicht mehr auseinanderhalten. Antonellos besonders intensive Beziehung zu den Tieren - wie von den Vorfahren ererbt - färbt auf alle seine Tätigkeiten ab: auf die Art, wie er Käse macht, schlachtet oder bei der Geburt der Zicklein hilft. Nicht zuletzt spiegelt sich die Nähe zur Tradition auch in Antonello Steinfriesen und Skulpturen wider, die Hirtentum und mythologische Themen umkreisen. In ihnen lässt sich Pans Welt der Ziegen und Hirten noch einmal erahnen.
Sendetermin: Samstag, 11.12., 14:00 - 15:00 Uhr auf dem Kulturkanal 3sat
Aus dem Sendungstext von „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“:
In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.
Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber macher auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen.
Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari finden wir schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen "modernen Hirten". Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten. Nach "sardischer Identität" fragt der Film auch Musiker der populären Gruppe "Janas" bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. Sardinien ist für sie alle mehr als eine autonome Region Italiens. Sardinien ist ein kleiner, vergessener Kontinent, dessen reiche Kultur und vielfältige Natur wieder entdeckt werden müssen.
Jetzt schon auf den Sardinien-Urlaub einstimmen: Insel-Doku zur besten Sendezeit am 28.01.2010
Weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und immer wieder das smaragdgrüne Meer, aber auch das ursprüngliche Inland der Insel zeigt die 45-minütige TV-Dokumentation „Länder - Menschen – Abenteuer. Sardinien“, die am 28.Januar 2009 zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird – allerdings auf dem Spartensender EinsPlus der ARD, der im digitalen Kabelfernsehen und Astra Digital zu empfangen ist. Ideal, um sich bei einem gemütlichen Fernsehabend schon mal auf den nächsten Sardinien-Urlaub einzustimmen! Aus dem Sendungstext:
Barbarenland und Smaragdküste: In der Barbagia, dem Barbarenland, schlägt noch das ursprüngliche Herz Sardiniens. Den meisten Besuchern, die wegen der kilometerlangen Strände auf die Mittelmeerinsel kommen, ist das Hinterland Sardiniens unbekannt. Hier zeigt sich die Insel von ihrer urwüchsigen und ungezähmten Seite. Es ist eine wildromantische Landschaft. Sanfte Hügel wechseln sich ab mit bizarren Granitfelsen und weiten Ebenen. Überall liegt der Duft von Macchia aus Immortelle, Ginster, Myrte, Thymian, Rosmarin und Wacholdersträuchern in der Luft. Bis über 1.800 Meter erheben sich die Berge. Der Gegensatz zum bekanntesten Küstenstreifen Sardiniens, der Costa Smeralda, könnte nicht größer sein, wo weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und immer wieder das smaragdgrüne Meer die Insel prägen. Die Zeit ist im Hinterland Sardiniens keineswegs stehen geblieben - neue Häuser, Geschäfte und Straßen haben das Gesicht verändert - der Touristenlärm von der Küste dringt aber nur als schwaches Echo in die Bergtäler. Viele Frauen sind noch traditionell schwarz gekleidet und tragen Kopftücher. Die Menschen begegnen mit Zurückhaltung dem, was sich an den Küsten abspielt. In Orune, einem abgelegenen Bergdorf, werden die Traditionen noch gelebt. Das Fest der Madonna della Consolata, die den Menschen Trost spenden soll, wird gefeiert. Auf der von Armut geprägten Insel gehörten Familienfehden und Blutrache viele Jahrhunderte zum Alltag. Kirchenfeste versöhnten die Menschen miteinander. Der Film zeichnet ein Porträt von Sardiniens Hinterland und seinen Menschen. Er begibt sich aber auch an die einmaligen Küsten der zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Er begegnet Hirten, Fischern, Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren. Im Mittelpunkt steht das Fest der Madonna della Consolata.
TV-Tipp: "Sardinien - Insel der Feen und Hirten". Insel-Dokumentation am 30.09.2009 im SWR Fernsehen
Am Mittwoch, den 30.09.2009 zeigt das SWR Fernsehen die Dokumentation „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“. Sendezeit ist 21.00 Uhr. Aus dem Sendungstext:
In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.
Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber macher auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen.
Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari finden wir schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen "modernen Hirten". Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten. Nach "sardischer Identität" fragt der Film auch Musiker der populären Gruppe "Janas" bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. Sardinien ist für sie alle mehr als eine autonome Region Italiens. Sardinien ist ein kleiner, vergessener Kontinent, dessen reiche Kultur und vielfältige Natur wieder entdeckt werden müssen.
Pans Erbe - Dokumentarfilm über einen Ziegenhirten auf Sardinien
Die Erstausstrahlung des deutschen Dokumentarfilms " Pans Erbe - Ein Ziegenhirte auf Sardinien" versucht, anhand des sardischen Ziegenhirten Antonello Salis, das Hirtenleben von heute, in einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft, kennen zu lernen und die Lebenshaltung und Weltanschauung des Hauptdarstellers darzustellen.
Der Film begleitet Antonello und beobachtet, wie er diesen Umbruch erlebt, dem er sich unter dem Einfluss von Politik und Gesetz nicht entziehen kann. Er besitzt in den Hügeln Südsardiniens einen einfachen Stall, der gemäß der gesetzlichen Vorschriften mit Melkmaschinen ausgestattet ist, die er jedoch nie benutzt. Er melkt seine 250 Ziegen von Hand und kennt sie sogar alle mit Namen. Seiner Meinung nach, können seiner Kollegen, die begonnen haben ihre Ziegen maschinell zu melken, diese gar nicht mehr auseinanderhalten. Antonellos besonders intensive Beziehung zu den Tieren - wie von den Vorfahren ererbt - färbt auf alle seine Tätigkeiten ab: auf die Art, wie er Käse macht, schlachtet oder bei der Geburt der Zicklein hilft. Nicht zuletzt spiegelt sich die Nähe zur Tradition auch in Antonello Steinfriesen und Skulpturen wider, die Hirtentum und mythologische Themen umkreisen. In ihnen lässt sich Pans Welt der Ziegen und Hirten noch einmal erahnen.
Der 50jährige Antonello ist ausschließlich bei der Arbeit zu sehen. Für die ausgestrahlte Dokumentation ist seine Stimme untertitelt.
Sardinien: Tv-Empfang ab dem 31.10. nur noch digital.
Sardinien ist neben dem Aosta-Tal eine der ersten Regionen Italiens, in denen als das analoge Fernsehen sukzessive abgeschaltet wird. Ab dem 31. Oktober senden alle TV-Kanäle auf der Insel nur noch digital. Zum Empfang ist eine handelsübliche DVB-T Set-Top-Box oder ein Fernseher mit eingebautem DVB-T-Receiver notwendig.
Papst Benedikt XVI. besuchte am Sonntag die sardische Hauptstadt Cagliari und ruft zu mehr christlichem Engagement auf
Papst Benedikt XVI. hat bei seinem Pastoralbesuch in Cagliari am Sonntag zum christlichen Engagement in der Arbeitswelt, der Wirtschaft und der Politik aufgerufen. Die Gesellschaft brauche "eine neue Generation engagierter christlicher Laien, die fähig sind, mit Kompetenz und moralischer Kraft Wege einer nachhaltigen Entwicklung zu suchen", so der Papst beim Gottesdienst vor der Basilika der Madonna von Bonaria in Cagliari. So berichtete die Österreichische katholische Presseagentur. Den ganzen Tag über war die sardische Inselhauptstadt Pilgerstätte für zahlreiche Christen aus der ganzen Insel. Allein am Gottesdienst vor der Bonaria-Kirche waren mehr als 130.000 Gläubige versammelt, die die Heilige Messe und das Angelus-Gebet teilweise von Großbildschirmen aus verfolgten. Zum Abschluss seines Sardinien-Besuchs traf der Heilige Vater mit mehreren tausend Jugendlichen auf der Piazza Yenne in Cagliari zusammen. Nach etwa zehn Stunden flog er mit einer italienischen Regierungsmaschine zurück nach Rom. Der Papst-Besuch auf Sardinien war von hohen Sicherheitsmaßnahmen gekennzeichnet. Seit Tagen galten zahlreiche Parkverbote und Staßenabschnitte wurden großräumig abgesperrt.
Wildes Sardinien - Dokumentarfilm über der einzigartige Landschaften und die Mufflons auf Sardinien
Der Dokumentarfilm "Wildes Sardinien" von Andrea Rüthlein aus dem Jahr 2007 läuft am 24. Januar 2007 auf arte. Hier ein Ausschnitt aus der Programminformation:
[Der Film] erzählt von den Bemühungen, die als gefährdet geltende Wildschaf-Population auf Sardinien zu untersuchen, um ihren Erhalt zu gewährleisten. Denn die Mufflons auf Sardinien sind die letzte Urpopulation ihrer Art in Europa. lebt in der zentralen Bergregion des sardischen Nationalparks Gennargentu, sorgsam überwacht von Wildbiologen, die das weitgehend unbekannte Verhalten dieser Schafswildart erforschen. Vor allem über die Brunftzeit gibt es kaum Daten. Doch von einer erfolgreichen Brunft hängt die Zukunft der letzten Urwildschafe ab- und ihr Bestand auf der Insel ist heute gefährdet.
Digital-TV auf Sardinien: Am 01. März 2008 werden alle Analog-Frequenzen abgeschaltet
Sardinien ist neben dem Aosta-Tal eine der ersten Regionen Italiens, in denen als erste das analoge Fernsehen komplett abgeschaltet wird. Inzwischen senden die Kanäle RAI2 und Rete 4 inselweit nur noch digital. Die neue Technik erlaubt interaktive Services sowie ein umfangreiches Informationsangebot über den Fernseher. Zum Empfang ist eine handelsübliche DVB-T Set-Top-Box oder ein Fernseher mit eingebautem DVB-T-Receiver notwendig. Zur Zeit sind inselweit 11 Kanäle über das "Digitale Terrestre" zu emfangen. Bis zum Switch-Off der Analogfrequenzen am 01. März 2008 sollen bis zu dreißig Kanäle digital zu empfangen sein.
"Wunderschönes Sardinien"- Inselreporteage am Sonntag im WDR
"Als Gott die Welt erschuf, hatte er von jedem Teil der Erde noch ein paar Steine, Erde, Blumen und Bäume übrig und formte daraus Sardinien..."
Am Sonntag entdeckt die WDR-Reporterin Tamina Kallert die Insel. Die 90-Minuten-Reportage führt die Zuschauer unter anderem nach Alghero, Bosa und Orgosolo, zu Schäfern, Kletterkünstlern und Tenores-Sängern. Link zur Sendung