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Montag, 22. Februar 2010

Offizielle Tourismus-Zahlen Sardinien: Leichtes Wachstum 2009

Der Fremdenverkehr auf Sardinien ist auch im vergangenen Jahr leicht gewachsen. Das teilte das sardische Tourismus-Amt am vergangenen Wochenende anlässlich der Mailänder Touristikmesse Bit 2010 mit. Nach vorläufigen Zahlen hat die Region 2009 insgesamt 2.456.746 Ankünfte und knapp 12,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das sind jeweils Steigerungen um 3,3 bzw. 1,6 Prozent.



Vor allem der Tourismus aus dem Ausland wächst: Knapp 10 Prozent mehr internationale Gäste hat Sardinien im vergangenen Jahr verzeichnet: Allen voran sind Urlauber aus Deutschland, aber auch immer mehr Schweizer, Franzosen und Spanier auf der Suche nach einem Traumurlaub auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel. Nach wie vor den größten Anteil der Sardinien-Urlauber machen aber die Festland-Italiener aus, deren Anteil 2009 um 0,4 Prozent zurückging. Diesem Trend will die Region Sardinien mit neuen inneritalienischen Flugverbindungen gegensteuern: Unter anderem sollen regelmäßige Linienflugverbindungen von Mailand, Rom und Verona nach Arbatax aufgenommen werden. Der kleine Regionalflughafen an der sardischen Ostküste wird bisher nur von wenigen Charterflügen vor allem aus Österreich und der Schweiz bedient.

Regione Sardegna: 2009: dati in crescita per il turismo

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Donnerstag, 19. November 2009

Tourismus-Zahlen auf Sardinien: Mehr Besucher und kürzere Aufenthaltsdauer

Wirtschaftsflaute und Kreditkrise können dem Besucherstrom nach Sardinien nur wenig anhaben. Das geht aus den Statistiken hervor, die der sardische Tourismus-Assessor und Vize-Gouverneur Sebastiano Sannitu am gestrigen 19. November 2009 in Cagliari vorgestellt hat. Demnach hat Sardinien von Januar bis August diesen Jahres 1.873.883 Besucher aus aller Herren Länder begrüßt – das sind knapp 2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008. Davon waren etwa 640.000 ausländische Besucher – vor allem aus Deutschland, der Schweiz und in diesem auch Jahr vermehrt aus Spanien und Frankreich. Immer noch den größten Besucheranteil haben aber Urlauber vom italienischen Festland - vor allem aus der Lombardei, Piemont und Emilia Romagna sowie dem Latium.
Einziger Wermutstropfen für die sardische Tourismusindustrie: Die Hotels, Ferienhäuser und Bed and Breakfast-Unterkünfte der Insel verzeichneten in der vergangenen Saison kürzere Aufenthaltsdauern. Die Gesamtzahl der Übernachtungen ging 2009 mit minus 0,6 Prozent leicht zurück.

(Fotos: Traumstrände auf Sardinien bei Chia; Besucherstrom in San Teodoro im Sommer 2009)

>> Regione Autononoma delle Sardegna: Turismo, la Sardegna registra incrementi negli arrivi e una crescita del mercato straniero

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Dienstag, 17. November 2009

Europäischer Gerichtshof: Luxussteuer auf Privatflugzeuge und Luxusyachten auf Sardinien verstößt gegen Gemeinschaftsrecht

Die Sondersteuer auf Privatflugzeuge und Yachten über 14 Metern Länge aus den Jahren 2006 bis 2008 verstößt gegen Gemeinschaftsrecht sowie den Grundsatz der Dienstleistungsfreiheit und stellt eine staatliche Beihilfe dar. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg heute entschieden.
Die umstrittene Tassa sul Lusso (Luxussteuer) hatte die letzte sardische Regionalregierung unter Gouverneur Renato Soru eingeführt, um Tourismus, Umweltschutz und Wachstum ins Lot zu bringen und einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren. Dazu sollten Zweitimmobilien, Privatyachten über 14 Meter Länge sowie auf Sardinien startende und landende Privatflugzeuge zur Kasse gebeten werden. Die Steuer betraf allerdings nur auf Sardinien nicht ansässige Privatpersonen und Firmen. Der Europäische Gerichtshof urteilte jetzt, dass dadurch gegen die Grundsätze des freien Wettbewerbs verstoßen wurde, weil durch die Steuer nichtsardischen Dienstleistungsunternehmern ein Wettbewerbsnachteil entsteht.

Die Sonderabgaben lösten vor allem unter Besitzern von Privatyachten und Multimilliardären, die im Sommer auf Sardinien weilen, Unmut aus. Während das italienische Verfassungsgericht die regionale Steuer auf Zweitimmobilien am Meer und auf eventuelle durch den Verkauf solcher Immobilien erzielten Wertsteigerungen bereits im Februar 2008 für verfassungswidrig und nichtig erklärte, wurden Yachten und Flugzeuge auch 2008 noch besteuert. Die in diesem Jahr neu gewählte Regionalregierung von Ugo Cappellacci, die das Urteil aus Luxemburg heute begrüßte, hatte die Steuern 2009 abgeschafft. Wie und in welcher Art die jetzt für unrechtmäßig erklärte Steuer zurückgezahlt werden muss ist noch völlig unklar.
Bei dem Urteil aus Luxemburg handelt sich um ein Vorabentscheidungsersuchen des italienischen Verfassungsgerichts, das noch in einem nationalen Rechtsspruch urteilen muss. Gegen das sardische Gesetz hatte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi geklagt.

(Foto: Europäischer Gerichtshof in Luxemburg. Quelle Wikimedia)


>> Pressemitteilung des Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften: Die sardische Regionalsteuer auf zu touristischen Zwecken durchgeführte Landungen von Flugzeugen und Booten, die von Personen mit steuerlichem Wohnsitz außerhalb der Region erhoben wird, verstößt gegen das Gemeinschaftsrecht

>> L’Unione Sarda: Turismo, la Corte Europeaboccia la tassa di Soru

>> sardinien.com: Sardinien: Luxussteuer auf Zweitimmobilien am Meer unzulässig

>> sardinien.com: Haushalt 2009: Keine Luxussteuer und Kurtaxe auf Sardinien

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Montag, 23. Februar 2009

Aktuelle Tourismus-Zahlen Sardinien: Mehr Besucher in 2008, weiteres Wachstum angestrebt und Küstenschutz soll reformiert werden

Der Tourismus auf Sardinien ist auch im vergangenen Jahr gewachsen. Das teilte das sardische Tourismus-Assesorat anlässlich der Mailänder Touristikmesse Bit 2009 mit. Nach vorläufigen Zahlen hat die Region 2008 insgesamt 2.363.496 Ankünfte und knapp 12,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet, das sind jeweils Steigerungen um 1,4 bzw. 1,1 Prozent.
Der neu gewählte sardische Gouverneur Ugo Cappellacci gab sich auf der Messe zuversichtlich. Die neue Regierung wolle die Zahl der Übernachtungen innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 20 Millionen pro Jahr steigern, hieß es. Außerdem solle das Küstenschutzgesetz „legge salvacoste“ der Vorgängerregierung von Renato Soru nochmals überarbeitet werden. „Das jetzige Gesetz ist ineffizient, was den Umweltschutz betrifft und schädigt gleichzeitig die Entwicklung. Auf keinen Fall haben wir aber vor, die Küsten zu verbrauchen, oder zuzubetonieren“, sagte Cappellacci der Tageszeitung L’Unione Sarda. Das umstrittene Küstenschutzgesetz aus dem Jahr 2004 sieht strenge Vorschriften für Baumaßnahmen entlang der sardischen Küsten vor.

>> Offizielle Tourismuszahlen 2008 auf der Website der Region Sardinien
>> L'Unione Sarda: Bit di Milano, parla Cappellacci: "Venti milioni di turisti in Sardegna"

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