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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Volkswagen präsentiert den neuen Passat im sardischen Cagliari

In diesen Tagen weht ein wenig Wolfsburg durch die Gassen der sardischen Inselhauptstadt Cagliari. Der deutsche Autobauer Volkswagen präsentiert in der Hafenstadt ihr neuestes VW-Modell: Die siebte Generation des Passat.


Vor der Markteinführung Mitte November steht der neue Passat im Zentrum des Interesses der deutschen und internationalen Volkswagen-Händler, die der VW-Konzern nach Sardinien gerufen hat: Über 10.000 Händler, Importeure, Service-/Verkaufsleiter und Verkäufer aus 85 Ländern werden noch bis 14. November in Cagliari auf das neue Modell aufmerksam gemacht. Pro Tag werden bis zu 600 Gäste erwartet.
Nach einer ausführlichen Produktpräsentation auf einer Ausstellungsfläche von 16.000 m² im Terminal Crociere, einem Kreuzfahrtterminal im Hafen von Cagliari, können die Fachbesucher die Mittelklasse-Limousine und das Variant-Modell auf den Küstenstraßen Südsardiniens ausführlich testen. Dazu hat VW 300 Testwagen nach Sardinien geschafft.
Die neue Generation des mit seit der Markteinführung 1973 mehr als 15 Millionen Mal verkauften Passat ist eines der erfolgreichsten Automobile der Welt und wird in Cagliari als als Technikvorreiter in der Mittelklasse mit Oberklasse-Features vorgestellt. Eigenschaften wie die wie City-Notbremsfunktion und Müdigkeitserkennung, verbrauchs- und emissionsarmen Motoren sowie Spritspar-Technologien wie dem Start-Stopp-System sollen die Fachbesucher überzeugen. Die Passat-Präsentation ist eine reine Veranstaltung für Fachbesucher, aber mit etwas Glück kann man noch bis Mitte November einige der nagelneuen Topmodelle auf den Straßen in und um Cagliari bewundern.



Deutsche Autobauer sind Sardinien-Fans: Porsche, Opel und BMW, Audi und Volkswagen stellen gerne ihre neuesten Modelle auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel vor. Tolle Locations für schöne Bilder und spannende Fahraufnahmen sowie das stabile Wetter sprechen für die Insel. Erst vor wenigen Wochen wurde in Porto Cervo der Audi A7 vorgestellt, im letzten Jahr hatte Heidi Klum für VW den neuen Polo an der Costa Smeralda präsentiert.

(Fotos: Volkswagen Media Services)

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Donnerstag, 3. September 2009

Tirrenia steht zum Verkauf: Moby und GNV wollen die halbstaatliche Reederei übernehmen

Die halbstaatliche Fährgesellschaft Tirrenia steht ab Mitte September zum Verkauf. Das hat der italienische Transportminister Altero Matteoli im August bekanntgegeben. Danach sollen die Verhandlungen um die Abtretung der maroden Gesellschaft beginnen.

Die Tirrenia soll, ähnlich wie schon im vergangenen Jahr die Fluggesellschaft Alitalia, in einem Bieterverfahren verkauft werden. Die beiden Konkurrenten Moby Lines und Grandi Navi Veloci haben bereits Interesse an der Fährgesellschaft angemeldet, allerdings mit hohen Forderungen. GNV-Geschäftsführer Silvano Cassano sagte dem Branchendienst Shippingonline.it, keinesfalls wolle man die gesamte Gesellschaft übernehmen, sondern nur die Aktivitäten in Genua. Moby-Präsident Vincenzo Onorato wiederum sei an einer Übernahme der gesamten Gesellschaft interessiert, meldet das Tourisikmagazin Guidaviaggi. Beide Interessenten fordern hohe staatliche Garantien und Schuldenerlasse sowie Solidarität der Sozialpartner. Zwei weitere Konkurrenten, die Snav und Grimaldi Lines, haben bereits verlauten lassen, nicht an der Tirrenia interessiert zu sein.


Fähren in Olbia: Bald könnte es einen Konkurrenten weniger geben

Die Tirrenia betreibt ganzjährig staatlich subventionierte Verbindungen von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia, Arbatax und Cagliari. Außerdem gehören zu der Aktiengesellschaft mit Sitz in Neapel die regionalen Fährgesellschaften Toremar (Toskana), Caremar (Kampanien), Siremar (Sizilien) und die sardische Saremar, die die Fähren von Sardinien nach Carloforte, La Maddalena und nach Korsika betreibt. Diese Regionalgesellschaften sollen an die Regionen gehen. Sardinien hat bereits Interesse geäußert, Personal und Schiffe an den Standorten Portovesme, Palau und Santa Teresa Gallura zu übernehmen. Die bis zu vierzig Jahre alten Schiffe könnten künftig unter der Flagge der sardischen Transportgesellschaft Arst fahren. Dem Transportkoloss aus Cagliari wurden erst zu Beginn des Jahres 2009 alle regionalen Verkehrsgesellschaften der Insel einverleibt.

Die Tirrenia, die seit 1936 Verbindungen vom Festland nach Sizilien, Sardinien und nach Albanien anbietet, gilt als marode und hochverschuldet. Den knapp 360 Millionen Euro Nettovermögen der Firmengruppe stünden mehr als 752 Millionen Euro Schulden gegenüber, meldet die Presseagentur Reuters Italia. Die Tirrenia verfügt über 72 Schiffe (davon 27 im Regionalverkehr) und hat etwa 1.500 festangestellte Mitarbeiter. In den letzten Jahren haben die Napoletaner vor allem auf den Sardinien-Strecken starke private Konkurrenz von Moby Lines, Sardinia Ferries, GNV, Snav und Grimaldi Lines bekommen. Lediglich die wenig attraktiven Verbindungen nach Arbatax und Cagliari und von Sardinien nach Sizilien stehen noch unter dem Monopol der Tirrenia.


>> Übersicht über alle Fähren und Strecken nach Sardinien
>> Übersicht alle Fährverbindungen nach Sardinien (nach Fährgesellschaften)
>> Alle Fährhäfen im Überblick

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