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Mittwoch, 30. März 2011

Die Sagra di Sant’Efisio in Cagliari am 1. Mai 2011 – Großes Volksfest mit Trachtenumzug in der sardischen Inselhauptstadt

Die Statue des Heiligen Sant'Efisio

Seit 355 Jahren wird in Cagliari an den ersten vier Tagen im Mai der Schutzheilige der Stadt geehrt. Am 1. Mai kommen Trachtengruppen, bunt geschmückte Ochsenkarren, prächtig ausstaffierte Reiter und wohlklingende Launeddas-Orchester in die sardische Inselhauptstadt zum größten Trachtenfest der Insel zusammen und ziehen durch die Alleen und Hauptstraßen der Stadt.


Sardische Folklore hautnah: Die wertvollen Trachten werden von Generation zu Generation vererbt

Die Sagra di Sant'Efisio erinnert alljährlich an das Gelübde, dass die Stadt Cagliari dem Schutzpatron von Capoterra und der Diözese Cagliari um 1650 ausgesprochen hatte, als er die Inselbewohner vor der Pest rettete. Das Fest dauert vom 1. bis 4. Mai und der Wallfahrtszug führt die Pilger von Cagliari bis Nora am südlichen Ende des Golfs von Cagliari. Wer sardische Tradition hautnah erleben möchte, darf die Pilgerprozession im Süden der Insel also nicht verpassen.

Trachtengruppen, Reiter und Ochsenkarren ziehen an der Ehrentribüne vor dem Rathaus vorbei

Den besten Blick auf die Karren, Folkloregruppen, Reiter, Orchester und natürlich die prachtvoll geschmückte Statue des Schutzpatrons hat man von einer der zahlreichen Tribünen, die alljährlich entlang des Pilgerwegs in Cagliari aufgestellt werden. Der Vorverkauf der zwischen sechs und acht Euro teuren Tribünen-Tickets hat bereits begonnen und Karten können online unter http://www.boxol.it/dettaglio-evento.aspx?E=30328 bestellt werden, müssen dann aber dann aber im Kartenschalter von Box Office, in der Viale Regina Margherita in Cagliari abgeholt werden.
Erstmals wird es in diesem Jahr Sprecher und Moderatoren geben, die das Event auf einigen Bühnen live in deutscher, englischer und französischer Sprache kommentieren und so Tradition und Kultur auch den ausländischen Zuschauern näherbringen.

Zu Ehren des Heiligen werden die Straßen der Inselhauptstadt mit einem Blütenteppich geschmückt 

Wem die Sagra in der Inselhauptstadt, die zahllose Wallfahrer, Besucher und Touristen lockt, zu turbulent ist, kann den Pilgergang aber auch an den anderen Stationen und Zwischenstopps verfolgen. Der Weg des Heiligen führt über Giorgino, La Maddalena, Su Loi, Villa D’Orri, Sarroch, Villa San Pietro und Pula nach Nora.

(Fotos: Sagra di Sant'Efisio 2009, Sascha Stein)

>> Alle Informationen zu der Sagra di Sant’Efisio gibt es bei sardinien.com

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Donnerstag, 28. August 2008

Der Papst in Cagliari: Die Hauptstadt von Sardinien bereitet sich auf den Besuch von Benedikt XVI. vor

Mehr als 50.000 Gläubige haben sich bereits zum Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. am 7. September 2008 in Cagliari angemeldet. Das meldet Radio Vatikan. Der Papst stattet der sardischen Inselhauptstadt aus Anlass der 100-Jahr-Feiern der Proklamation der Madonna von Bonaria, der Patronin der Seefahrer und höchste Schutzheilige von Sardinien einen eintägigen Kurzbesuch ab. Der Erzbischof von Cagliari, Giuseppe Mani, wünscht sich vom Papstbesuch aber auch eine Bestärkung der religiösen Werte auf Sardinien. Höhepunkt des rund zehnstündigen Papstbesuchs in Cagliari ist die Sonntagsmesse auf der „Piazza dei Centomila“ vor dem Heiligtum von Bonaria. An gleicher Stelle hatte bereits Papst Johannes Paul II. im Oktober 1985 einen Gottesdienst gefeiert. Für den Abend ist ein großes Treffen mit Jugendlichen auf der Piazza Yenne vorgesehen.
Der Besuch von Benedikt XVI. ist bereits die dritte päpstliche Wallfahrt nach Sardinien in den letzten 40 Jahren. Bereits Papst Paul VI. und Johannes Paul II. pilgerten 1970 beziehungsweise 1985 nach Cagliari in die Wallfahrtskirche. Geweiht ist der Kirchenkomplex der Madonna von Bonaria, der Patronin der Seefahrer und höchste Schutzheilige von Sardinien. Hinter der Jungfrauenverehrung steckt eine Legende aus dem 14. Jahrhundert, nach der eine Marienstatue ein spanisches Segelboot vor dem Untergang gerettet haben soll. Das Standbild, die angeblich schon manch eine Wunderheilung vollbracht haben soll, wird jeden Tag von zahlreichen Pilgern besucht. Im Jahre 1907 erhob Papst Pius X. die Madonna von Bonaria zur höchsten Schutzheiligen von Sardinien.

Mehr Informationen zum Besuch des Heiligen Vaters in Cagliari auf der offiziellen Website
Website der Kirche von Bonaria
Mehr Informationen zur Legende von der Jungfrau von Bonaria und warum die Madonna von Bonaria zur Namenspatron von Buenos Aires wurde

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Papstbesuch: Benedikt XVI. besucht am 07. September 2008 Cagliari auf Sardinien

In der Christmette an Heiligabend im Petersdom in Rom wurde sie offiziell verkündet: Die Sardinien-Reise von Benedikt XVI. Das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche wird einen Tag, den 07. September 2008, in der sardischen Inselhauptstadt Cagliari verbringen. Anlass des Besuchs ist das 100-jährige Jubiläum der Proklamation der Madonna di Bonaria („Heiligen Jungfrau der guten Lüfte“) zur höchsten Schutzpatronin Sardiniens. Dazu liest der Papst in der Bonaria-Basilika im östlichen Stadtzentrum Cagliaris das sonntägliche Angelus-Gebet und speist anschließend mit den sardischen Bischöfen zu Mittag. Möglicherweise findet am Nachmittag ein Treffen des Papstes mit der Jugend auf dem Largo Felice statt.

Der Besuch von Benedikt XVI. ist bereits die dritte päpstliche Wallfahrt nach Sardinien in den letzten 40 Jahren. Bereits Papst Paul VI. und Johannes Paul II. pilgerten 1970 beziehungsweise 1985 nach Cagliari in die Wallfahrtskirche. Geweiht ist der Kirchenkomplex der Madonna von Bonaria, der Patronin der Seefahrer und höchste Schutzheilige von Sardinien. Hinter der Jungfrauenverehrung steckt eine Legende aus dem 14. Jahrhundert, nach der eine Marienstatue ein spanisches Segelboot vor dem Untergang gerettet haben soll. Das Standbild, die angeblich schon manch eine Wunderheilung vollbracht haben soll, wird jeden Tag von zahlreichen Pilgern besucht. Im Jahre 1907 erhob Papst Pius X. die Madonna von Bonaria zur höchsten Schutzheiligen von Sardinien.

Mehr Informationen zur Legende von der Jungfrau von Bonaria und warum die Madonna von Bonaria zur Namenspatron von Buenos Aires wurde

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