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Dienstag, 13. Dezember 2011

Wanderführer Sardinien: „Orgosolo, la montagna segreta“ mit neuen Touren auf dem Supramonte auf Deutsch erschienen


„Orgosolo, der geheime Berg“ von Aldo Nieddu ist ein völlig neuer Wanderführer. Der Führer, der Anfang Dezember zeitgleich in deutscher Umsetzung erschien, ist ein  Begleiter, der über Orgosolo und die Geheimnisse des Supramonte große und kleine Geschichten zu erzählen weiß. Er geht weit über die bloße Routenbeschreibungen und Aufzählung von Sehenswürdigkeiten in einer der ursprünglichsten und wildesten Regionen Sardiniens hinaus.
Weite Flächen und Anhöhen, tiefe Schluchten und grüne Täler, schmale Bergkanten und freie Höhenrücken, geheimnisvolle Rundtürme, alte Siedlungen und historische Hirtenbetriebe: Der heute von den Schäfern verlassene Supramonte ist ein Berg, der einst Geschichte und Gedichte schrieb. In seinem neuen, im sardischen Poliedro-Verlag erschienen Wanderführer, beschreibt der Autor viele Routen, die bislang nur Hirten und Banditen kannten, denn was bisher keinem gelang, schaffte Aldo Nieddu: Er gewann das Vertrauen der alten Hirten, die ihm ihre Geschichten, Anekdoten und Erfahrungen anvertrauten.

Abseits von Legenden, Mythen, Kitsch und Verklärung entdeckt der Leser das legendäre Bergdorf Orgosolo und den undurchdringlichen Supramonte neu. Auf 17 anspruchsvollen Wanderungen führt Aldo Nieddu nicht nur zu landschaftlich atemberaubenden Orten in unberührter Natur. Vielmehr unternimmt er eine Reise auf den Spuren einer inzwischen vergangenen Hirtenkultur. Der Wanderer bekommt nicht nur Höhenprofile, Routenbeschreibungen und GPS-Daten, sondern erlebt Bergdörfer und Massive. Flora und Fauna. Traditionen und Bräuche.

Der Wanderführer ist zudem ein Genuss für alle, die sich für die sardische Sprache interessieren, denn was den Führer zusätzlich auszeichnet, ist die Sensibilität im Umgang mit dem orgoleser Dialekt. Manchem mag es befremdlich erscheinen, Kuvile, statt dem vertrauten Cuile zu lesen, oder su Sielkone an Stelle von su Suercone, doch dem Autor war es wichtig, die faszinierenden Dialektwörter Orgosolos, die aus dem Gebrauch und der Erinnerung gekommen sind, aufzuzeigen und mit der Italienisierung von Orts- und Flurnamen auf dem Kartenwerk des Istituto Geografico Militare (IGM) aufzuräumen. Dass der orgoleser Dialekt diesen Aufwand verdient, zeigt zum Beispiel auch der knapp 40 Seiten lange Aufsatz „Knacklaut in Orgosolo. Überlegungen zur sardischen Lautchronologie“ des deutschen Romanisten Heinz Jürgen Wolf. Im Glossar am Buchende sind deshalb nicht nur die orgolesischen Ausdrücke und ggf. anderen sardischen Varianten, sondern, wo möglich, auch die lateinisch-romanische Abstammung der sardischen Wörter angegeben.

Für Rucksackreisende ist das 384-Seiten starke Buch im Format DIN A4 (200 x 290 mm) allerdings etwas unhandlich und schwer. Zum Mitnehmen auf die Wanderung ist es wohl nicht gedacht, eher zur Einstimmung, Vorbereitung und konkreten Planung der Tour zu Hause oder für Wanderer, die es gewohnt sind, sich mit Karte, Kompass und Höhenmesser bzw. GPS auch alleine im Gelände zu bewegen und die Routen in ihre eigen Wanderkarten übertragen.

Details:
  • Ausführliche Beschreibung von 17 anspruchsvollen Wanderungen auf dem Supramonte;
  • Kurzcharakteristik und IGM-Karten-Ausschnitte mit Routenverlauf. Zudem sind Schwierigkeitsgrad, Höhenunterschiede, Gehzeiten, Bodenbeschaffenheit und Anfahrt angegeben;
  • Umfangreiches Hintergrundwissen und alle relevanten Fakten der sehenswerten Highlights sowie zahlreiche grandiose Farbabbildungen;
  • Informative Essays und Beiträge zu verschiedenen Themen aus Kultur, Historie und über die Menschen rund um den Supramonte;
  • Preis: 33,00 Euro. Der Wanderführer "Orgosolo, der geheime Berg" kann versandkostenfrei zum Originalpreis direkt in Deutschland bei bestellung@supramonte.de bezogen werden.
Aldo Nieddu ist begeistert vom Supramonte! In diesem Buch erfahren Wanderer nicht nur, wie sie die Exkursionen problemlos und erlebnisreich zurücklegen, sondern eine Vielzahl an Informationen, die der Leser so in keinem anderen Wanderführer finden kann.
Im gleichen Verlag erschienen 2004 und 2008 zwei weitere Bücher des Autors über die Karstgebiete am Golf von Orosei, die in Italien Standardwerke sind:
  • Aldo Nieddu, Andalas & Caminus del Supramonte di Baunei, Nuoro, Poliedro, 2004;
  • Aldo Nieddu, Urzulei. Terre selvagge, sentieri nel Supramonte, Nuoro, Poliedro, 2008

Mehr Wanderführer auf Sardinien Mehr Bücher aus Sardinien
Mehr über das Bergdorf Orgosolo

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Montag, 19. April 2010

Golfo di Orosei und Cala Luna: Traumhafte Küsten und die schönsten Strände Sardiniens



Es gibt Landschaften auf Sardinien, da kann man gar nicht anders als schwärmen. Eine davon ist der Osten der Insel, rund um den Golf von Orosei. Den schönsten Blick auf diese Landschaft hat, wer die einsamen Berge erklimmt oder sich ihr vom Wasser aus nähert. Der mehr als vierzig Kilometer lange, sichelförmige Meerbusen im Osten Sardiniens ist aufgrund seiner atemberaubenden Karstlandschaft, der einmaligen Küste und der wilden Natur vor allem bei Wanderfreunden beliebt. Nicht nur das: Im Golfo di Orosei gibt es einige der schönsten Strände Sardiniens, und vielleicht des gesamten Mittelmeers.



Einer davon ist der traumhafte Strand von Cala Luna, der nur zu Fuß oder per Boot erreicht werden kann. Wer die etwa zweieinhalbstündige Küstenwanderung durch Schluchten und Täler auf sich nimmt, kommt im Paradies an: Ein breiter Sandstrand, eingerahmt von bewaldeten Felswänden, eingebettet in immergrüne Oleanderbüsche und begrenzt von einer mächtigen Felsküste, die von Wind und Wetter in jahrhundertlanger Arbeit glattgeschliffen wurde. Dazu das türkisgrüne Wasser, das in unendlich vielen Farbschattierungen strahlt.

>> Wandertipp: Cala Luna – Mittelschwere Küstenwanderung zu einem der schönsten Strände des Mittelmeers
>> Noch mehr Wanderungen und Tipps im Wanderführer von sardinien.com

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Mittwoch, 17. März 2010

MM-Wanderführer Sardinien: Tracks und Wegpunkte für das eigene GPS-Gerät inklusive

GPS-Wandern mit Tracks ist in, Verlaufen ist out! Mit dem Wanderführer Sardinien aus dem Michael Müller Verlag können Bergsteiger und Aktivurlauber sich jetzt auch von Satelliten leiten lassen.
Die Tracks und Wegpunkte zu den Sardinien-Touren können sich die Besitzer des kleinen, handlichen Büchleins auf das eigene GPS-Gerät downloaden. Für die Registrierung und den Download beim Verlag benötigt man nur den freigerubbelten Code auf der Rückseite des Buches.
Auf einsamen Wanderwegen wird der Wanderer bei Verlassen der ausgearbeiteten Insel-Strecken dann von seinem eigenen Navigationsgerät gewarnt.

Der Wanderführer bietet 35 schöne Touren rund um die Insel Sardinien. Neben vielen Tipps und praktischen Hinweisen wie Schwierigkeitsgrad, Länge, Dauer, Charakter, Markierung, Ausrüstung und Verpflegung bietet das Büchlein zu jeder Tour ein Höhenprofil und ein Kartenausschnitt. 67 Farbfotos und eine ausklappbare Übersichtskarte helfen bei der Orientierung.

Sandra Lietze – Wanderführer Sardinien
Verlag: Michael Müller Verlag (März 2009)
Preis: EUR 14,90
Broschiert: 144 Seiten
Format: 19,6 x 10,8 x 1,4 cm

Zur Rezension und Buchbestellung

Weitere Reiseführer Sardinien

Der Sardinien.com-Wanderführer

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Mittwoch, 20. Mai 2009

Bei Hirten und Höhlenforschern: ARD-Ratgeber-Sendung Reise über das Unbekannte Sardinien

Sardinien, die zweitgrößte Insel im westlichen Mittelmeer, ist nicht nur ein beliebtes italienisches Badeziel sondern auch ein Paradies für Wanderer, Bergsteiger und Höhlenforscher: Davon handelt die ARD-Ratgeber-Sendung Reise am kommenden Sonntag, den 24. Mai 2009 um 16:30 Uhr.
Das wahre Sardinien erlebt man erst, wenn man die Küste verlässt und ins gebirgige Inselinnere fährt: Stein-, Kork- und Flaumeichen, Kastanien- und Haselnussbäume, die Bergwelt von Gennargentu und Supramonte, Granit- und Kalksteinklippen - so erleben Urlauber die Barbagia im Herzen der Insel. Mittendrin charmante mittelalterliche Granitstädtchen und Luftkurorte, Ausgangspunkte für Touren durch das Gennargentu-Massiv, zur 1834 m hohen Punta La Marmora, zum "Villaggio di Tiscali" - den viereckigen Steinhütten im Inneren des Tiscali-Bergpalastes -, durchs Lanaittutal mit den Ruinen des Nuraghendorfes "Sa Sedda e Carros" oder einfach nach Orgosolo, das einst berüchtigte Banditendorf .

Sendetermin: Sonntag, 24. Mai, 16.30 Uhr, ARD

>> Link zum Sendungstext bei DasErste.de

Mehr zur Barbagia


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Mittwoch, 13. Mai 2009

Mit dem Auto bis Cala Sisine? Baunei baut den Weg zur Kieselbucht im Golf von Orosei aus

Die Gemeinde Baunei, zu der große Teile des Golfo di Orosei gehören, hat in den letzten Wochen die Zufahrtsstraße zu der Bucht von Cala Sisine ausgebaut. Bisher ist Cala Sisine wie alle Buchten im südlichen Teil des Golfs nur per Schiff oder Wanderung zu erreichen.
Wie die Tageszeitung Il Sardegna heute berichtet, soll die Gemeinde Baunei die Straße bis kurz vor die Bucht weitgehend erschlossen haben. Ursprünglich sollte der Eingriff nur die Flurschäden beseitigen, die eine Überschwemmung vom November letzten Jahres verursacht hatte.

Die Kieselbucht von Cala Sisine: Bisher nur per Boot oder Wanderung zu erreichen. Bald auch mit dem Auto?

Nur Mutige Autobesitzer und Offroad-Fahrer kamen bisher auf dem kleinen Parkplatz, der etwa 35 Wanderminuten von der Bucht entfernt liegt, heil an. Die unbefestigte Straße in Richtung der großen, breiten Kieselbucht gilt als großsteinig und teilweise schwer befahrbar. Wer die Straße seinem Fahrzeug nicht zumuten wollte, parkte am Wegesrand und ging bisher den Rest der Strecke zu Fuß.Bleibt abzuwarten, ob die Gemeinde die Straße wieder zurückbaut oder nicht – sie wäre damit die einzige Straße auf mehr als 30 Kilometern Küstenlänge, die fast bis ans Meer führt.

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Mittwoch, 1. April 2009

Frühling auf Sardinien: Wandern zwischen Traumbuchten und verwunschenen Bergen und Tälern

Sardinien ist im Frühling, wenn es im Norden noch kühl und regnerisch ist, ein beispielloses Paradies für Wanderer, Kletterer, Gleitschirmflieger, Segler, Golfer und Mountain Biker.
Im April ist die Insel besonders bei Wanderern beliebt. Die blühende Macchia und saftig grünen Berge und Täler tun ihr Übriges dazu. Selbst die beliebten Traumbuchten der sardischen Ostküste wie die Cala Goloritzé, die nur nach einer anderthalbstündigen Wanderung zu erreichen ist, sind um diese Zeit noch frei von Badeurlaubern und Ausflugsbooten. Einsame Küstenstreifen wie die Costa di Nebida und die Cala Domestica oder verwunschene Berge und Täler wie im WWF-Park Monte Arcosu oder den Monte dei Sette Fratelli wollen erwandert werden!

Mehr Informationen zu Wandern und Wanderstrecken auf Sardinien gibt es auch im sardinien.com Wanderführer

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